Der neue Marketing-Direktor Pascal Seifert will eine einheitliche Marken-Strategie entwickeln.
Vertriebsdirektor Stephen Schienbein setzt auf einen ehrgeizigen Wachstumskurs.
Die Zentrale der in Meerbusch bei Düsseldorf ansässigen Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH
„Vom Dokumenteninput, über die Dokumentenverarbeitung und -verwaltung bis zum Outputmanagement: Durch unser umfassendes Hardware-, Software- und Service-Portfolio sind wir in der Lage, Unternehmenskunden bei der Optimierung und Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse ganzheitlich zu unterstützten“, erklärt Vertriebsdirektor Stephen Schienbein, der seit Anfang April zusätzlich auch Geschäftsführer der Würzburger Output-Managementtochter Aki GmbH ist.
Dazu setzt er auf einen ehrgeizigen Wachstumskurs. Ein wesentliches Ziel sei es, mehr Synergien zu den beiden Töchtern Alos GmbH und Aki GmbH zu schaffen. „Wir wollen als Kyocera-Gruppe einheitlich am Markt auftreten“, betont Schienbein. „Auf diese Weise möchten wir unser aktuelles Geschäft ausbauen und zugleich den Großkundenvertrieb sowie das Projektgeschäft stärker adressieren.“ Dazu würden nicht nur zwölf neue Stellen im Vertrieb besetzt, sondern zugleich die gesamten Organisationsstrukturen angepasst.
In diesem Zusammenhang führt das Unternehmen Produktmanagement, Marketing-Kommunikation und CSR in einer Abteilung zusammen. In dem damit neu gegründeten Bereich Marketing soll die Ausrichtung der Produkt- und Kommunikationsstrategie gebündelt werden. Der neue Marketing-Direktor Pascal Seifert will zudem auch das Thema Nachhaltigkeit weiter vorantreiben und eine einheitliche Marken-Strategie entwickeln. Seine bisherige Position als Service-Direktor übergibt Seifert an Erik Kaffine, der bis dato Abteilungsleiter Produktsupport war.
Zudem schafft Schienbein zwei neue Vertriebsteams. Der Bereich „Key Accounts“ soll unter der Leitung von Dirk Wagner das Neukundengeschäft ankurbeln, Kyocera stärker als Berater positionieren und das Geschäft mit „Produktionsdruck“ vorantreiben. Das für Systemintegratoren und IT-Systemhäuser zuständige neue SI-Team übernimmt unter der Leitung von Rainer Deutscher die bundesweite Betreuung und Entwicklung definierter Systemhäuser inklusive deren Niederlassungen.
„Sowohl Dirk Wagner als auch Rainer Deutscher waren seit mehreren Jahren bei Kyocera als regionale Vertriebsleiter tätig“, begründet Schienbein diese beiden Beförderungen. „Sie verfügen daher über umfangreiche Erfahrung im Markt. Ich freue mich, dass wir diese wichtigen Stellen mit eigenem Personal besetzen konnten.“
Auch im DMS- und ECM-Bereich will Kyocera weiter zulegen, etwa mit dem Workflow-Manager speziell für kleine und mittlere Unternehmen. Das Produkt, das sich laut Schienbein durch einfache Implementierung und hohe Skalierbarkeit auszeichnet, wurde in Kooperation mit der Bielefelder Konzern-Tochter Ceyoniq entwickelt, die im Jahr 2016 übernommen worden war. „Insbesondere der DMS-Bereich zeigt den Erfolg unserer Strategie“, erklärte Stephen Schienbein; hier habe man im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Umsatz um über 70 Prozent steigern können.
Die Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH ist eine Tochter des japanischen Mischkonzerns, der weltweit rund 21.000 Menschen beschäftigt. Das in Meerbusch bei Düsseldorf ansässige Unternehmen bietet neben Druckern und Multifunktionssystemen auch Software- und Service-Produkte für das Dokumentenmanagement an und steuert unter Leitung von Geschäftsführer ist Dietmar Nick die deutschen Vertriebs-, Marketing- und Service-Aktivitäten. 100-prozentige Töchter sind die Würzburger Aki GmbH, der Archivsoftware-Pionier Ceyoniq und der Kölner Softwareanbieter Alos. Aktuell kam noch die Berliner Optimal Systems GmbH hinzu, die aber nicht von der deutschen Kyocera-Tochter, sondern von der Europa-Organisation gekauft wurde – folgerichtig auch nicht an Kyocera Deutschland berichtet.
Bildquelle: Kyocera Document Solutions Deutschland GmbH