Nach nur sechs Monaten Bauzeit eröffnete am 9. Dezember 2021 in Albstadt-Ebingen die erste Filiale in Holzbauweise der Handelskette in Deutschland.
Der Lebensmittel-Discounter der Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm nutzt dabei Services wie die Anbindungen an Geschäftspartner und Behörden, Dokumentenprüfungen, Formatkonvertierungen, Datenextraktion, Statusmitteilungen und Datentransfer.
E-Invoicing as-a-Service soll für die Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen bei E-Rechnungsaustausch, E-Reporting, E-Transportmeldungen sowie zukünftig relevante Bereiche sorgen. Der polnische IT-Konzern als Partner trägt die Verantwortung für die rechtskonforme Umsetzung in allen angestrebten Ländern – auch bereits in der freiwilligen Phase vor einer Verpflichtung.
Erst im Januar hatte Comarch Einblicke in die Entwicklung seines Angebotes rund um EDI und E-Invoicing gegeben, die auch von Unternehmen wie Metro, Sony, Osram oder Shell für den Daten- und Dokumentenaustausch eingesetzt wird, aber auch um elektronische Rechnungen zu versenden und empfangen oder um Stammdaten zu verwalten. Der Fokus der Entwicklungsarbeiten liege !auf der stetigen Weiterentwicklung bei Integrationsfähigkeit und Sicherheit sowie der ständigen Erweiterung um alle neu verfügbaren staatlichen Zertifizierungen“, betonte Pressesprecher Klaus Lechner. Basis für Lösungen wie E-Invoicing sei die eigene EDI-Plattform, bei deren Weiterentwicklung es vor allem um die Erweiterung des Integrationsnetzwerks, eine Erhöhung der Sicherheit der Datenübertragung und -speicherung und die Hinzunahme neuer Funktionen innerhalb der EDI-Anwendung gehe.
Die Anwendung EDI-Tracking wurde jetzt laut Lechner um eine ganze Reihe neuer Module erweitert, die es den Kunden nun ermöglichen, Transaktionsdaten auf editierbaren Dashboards zu visualisieren und Berichte zu erstellen. Die Erweiterung der Suchfunktion erlaube die gleichzeitige Suche nach mehreren Dokumenten auf einmal – dafür wird die Dokumentennummer mit einem Komma im Suchfeld getrennt. Dokumente können im Bedarfsfall auch erneut verschickt werden, im Monitoring werden sie als aktualisiert aufgeführt.
Ebenfalls neu ist eine effektivere Verwaltung des Benutzerzugriffs auf Daten, weil sich einerseits die „Sichtbarkeit“ von Daten einschränken lässt und andererseits zusätzliche Einschränkungen für mehr Sicherheit sorgen, z. B. in Form von IP-Beschränkungen. Außerdem verfügt die EDI-Plattform nun über eine neue Anwendung für das „Identity & Access Management“ (IAM), die den Zugang zu den EDI-Systemen standardisiert und durch eine fortschrittliche Überprüfung der Nutzeridentität die Sicherheit erhöht.
Beim E-Invoicing kamen neue Zertifizierungen und Integrationen hinzu, um elektronische Dokumente (insbesondere Rechnungen) in Übereinstimmung mit den Anforderungen der einzelnen Länder in den Post-Audit- und Clearance-Modellen auszutauschen. Deshalb konzentrierten sich die Aktivitäten hier auf die direkte Integration mit staatlichen Plattformen, die Implementierung nationaler Formate und die Zusammenarbeit mit Partnern.
Bildquelle: Lidl