Interoperabilität senkt Migrationsaufwand erheblich

Lieferkette trotz SAP-Upgrades unterbrechungsfrei

Elemica, Betreiber eines cloudbasierten digitalen Versorgungsnetzes für die Prozessindustrie, kündigte eine versionsunabhängige SAP-Interoperabilität mit dem aktuellen ERP-System S/4 Hana und dem Vorgängerprodukt ERP Central Component (ECC) auf Basis von Netweaver an. Dies soll für einen flüssigen Datenaustausch innerhalb der Lieferkette sorgen – selbst im Falle von SAP-Upgrades.

  • Elemica-Präsident Rich Katz will die digitale Transformation „durch die Einführung reibungsloser Geschäftsprozesse mit allen Netzwerkpartnern und externen Datenquellen“ beschleunigen.

  • Arun Samuga, Chief Technology Officer bei Elemica, freut sich, die Interoperabilität mit SAP S/4 Hana bekanntzugeben.

  • Die neue Interoperabilität erübrigt es, eine zusätzliche Software zu installieren, um das Elemica-Netzwerk zusammen mit SAP-Software einzusetzen.

Der Dienstleister Elemica, im Jahr 1999 von Lanxess und sieben weiteren Investoren aus der chemischen Industrie zur Vernetzung von Warenwirtschafts-Systemen gegründet, verspricht den Kunden damit auch weniger Zeit- und Arbeitsaufwand, falls sie selbst oder ihre Kunden und Handelspartner auf die neue Software S/4 Hana migrieren.

„Wir freuen uns, die Interoperabilität von Elemica und SAP S/4 Hana für die Integration der Handelspartner in die Lieferkette unserer Kunden bekanntgeben zu können“, erklärte Arun Samuga, Chief Technolgy Officer bei Elemica. Damit setzte man „eine lange Historie transparenter SAP-Integrationen für die Produkte fort, die unsere Kunden über ihre Lieferketten kaufen, verkaufen, bewegen und liefern – jeweils in Zusammenarbeit mit ihren Klienten, Lieferanten und Logistikdienstleistern.“

Jährlich bewegen die Kunden über das im Jahr 2000 gegründete Netzwerk Handelsgüter im Wert von 500 Mrd. Dollar. Die neue Interoperabilität vereinfacht laut Samuga den Datenaustausch von SAP-Systemen mit dem eigenen „Digital Supply Network“. Unterstützt werde dies durch eine universell einsetzbare Technologie zum Management von Geschäftsdokumenten, die von Handelspartnern gemeinsam genutzt wird: der patentierte Ansatz mit dem „Universal Business Document“ (UBD). Dank dieser Technologie sei es nicht länger erforderlich, eine ergänzende Software zu installieren und sich darüber mit S/4 Hana oder ECC zu verbinden.

S/4 Hana und ECC sind in der Lage, verschiedene Formate von Transaktionsdokumenten über das Digital Supply Network auszutauschen. Diese Verbindung beschleunigt die Projektabwicklung enorm. Mit dem UBD-Ansatz verbunden sind auch Schnittstellen zu unterschiedlichen Systemen, über die Handelspartner in das Digital Supply Network eingebunden werden. Die direkte Anbindung an die Kundensoftware ermöglicht unterbrechungsfreie Upgrades im Lieferkettennetzwerk.

Elemicas Präsident Rich Katz verspricht, die digitale Transformation „durch die Einführung reibungsloser Geschäftsprozesse mit allen Netzwerkpartnern und externen Datenquellen“ zu beschleunigen. Dies helfe auch neue Geschäftsmodelle zu etablieren, Betriebskosten zu senken und neues Betriebskapital freizusetzen.

Bildquelle: Elemica, iStock.com/Funtap

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