Rhenag bindet Nutzer bei Weiterentwicklung unmittelbar ein

Lima 2.0 fertig gestellt

Intuitiver, individueller, komfortabler: Bei der Weiterentwicklung der Rhenag-Software, die nun „Lima 2.0“ heißt, haben die Entwickler sehr genau hingehört, was die Anwender-Community will. Die Kölner setzten bei ihrem Software-Update verstärkt auf kreative Arbeitsmethoden – und auf eine klassische Stärke: die Nähe zu den Nutzern. Die sitzen bei Rhenag auch im eigenen Haus.

Bildquelle: Rhenag

Als webbasiertes Software-as-a-Service-Angebot aus der Private-Cloud der Rhenag, das über Power-i-Systeme im eigenen Rechenzentrum bereitgestellt wird, versprechen die Kölner mit der Lima-Software „unkomplizierten Zugriff auf praxisgeprägte, standardisierte Anwendungen vom Vertragsmanagement und Abrechnung über die Marktkommunikation bis hin zur Personalabrechnung.“

Diese SaaS-Suite wird heute von rund 100 Energieversorgern für Anwendungen von Vertragsmanagement/Abrechnung über die Marktkommunikation bis hin zur Personalabrechnung genutzt. Rund 6 Mio. Abrechnungen und ca. 40 Mio. Marktkommunikations-Prozesse werden damit laut Hersteller jährlich abgewickelt. Die Rhenag bedient mit mehr als 200 Experten (davon mehr als 90 IT-Spezialisten) über 200 Kunden aus der Energiebranche in Deutschland, darunter rund 50 Stadtwerke und Energieversorger.

Als ihr Alleinstellungsmerkmal sehen es die Kölner an, dass die wachsende Software-Sparte und das klassische Versorgungsgeschäft unter einem Dach vereint sind. Damit arbeiten Software-Architekten und Software-Nutzer – in diesem Fall das Kundenservice-Team der Rhenag – quasi Tür an Tür.

„Das Prinzip ‚aus der Praxis für die Praxis‘ ist seit Ende der achtziger Jahre, als die Rhenag ihre Lima-Software zunächst ausschließlich für den eigenen Bedarf als Energieversorger entwickelte, tief in der Unternehmens-DNA verankert“, heißt es in der Pressemitteilung. So sehr sich die Software seither auch marktgetrieben verändert habe, sei daher auch die jüngste Modernisierung maßgeblich durch die Anwender geprägt, die heute auch über diverse Arbeitskreise direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung nehmen können.

Die Methoden, eine Software nutzerorientiert weiterzuentwickeln, sind 2019 jedoch andere. „Ein Schlüssel der erfolgreichen Zusammenarbeit ist der Einsatz agiler, also beweglicher, flexibler Projektmethoden und die Nutzung des Design-Thinking-Ansatzes, der den Nutzer in den Fokus rückt“, resümiert Ralph-Eduard Zenger, Projektleiter und verantwortlich für Software-Architektur und Frontend.

Das Backend wird zum servicebasierten System

Zu den wesentlichen Neuerungen der Version 2.0 zählt die umfassend modernisierte Benutzeroberfläche, die laut Zenger „nun ‚state oft the art‘ in puncto Übersichtlichkeit, individuelle Anpassbarkeit und intuitive Bedienung“ ist. Mit Hilfe der beim Design-Thinking-Ansatz angewendeten Persona-Methode, bei welcher dem Lima-Nutzer beispielhaft anhand dreier Nutzerprofile ein Gesicht gegeben wird, seien die unterschiedlichen Anforderungen an die Software herausgearbeitet und in den Mittelpunkt der Software-Modernisierung gestellt werden.

Unter Nutzung von Hilfsmitteln wie Wireframes (erste inhaltliche Papierprototypen) und Click-Dummys gestaltete sich der Austausch zwischen Entwicklern und Anwendern im Team anschaulich und unkompliziert. Auftauchende Hürden wurden unbürokratisch und im Dialog ausgeräumt.

Die Modernisierung mache jedoch an der Nutzeroberfläche nicht halt, sondern bringe auch eine maßgebliche Veränderung der Architektur der Anwendung und damit des sogenannten „Backends“. Ziel dieser Entwicklung ist ein servicebasiertes System, das im Bereich „Maschine-zu-Maschine-Kommunikation“ eine hohe Automatisierung bei der Datenübertragung möglich macht.

Das erste modernisierte Modul „Verbindlichkeiten Marktpartner“ ist bereits bei Rhenag und weiteren Gesellschaften im Einsatz. Priorität in dem länger angelegten Modernisierungsprozess hat nun das Modul „KIS“ (Kundeninformationssystem) für das Vertragsmanagement und die CRM-Funktionen.

Bildquelle: Rhenag

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