Tim Srock löst Firmengründer Dr. Martin Fischer ab

Lobster mit neuem CEO

Das Tutzinger Softwarehaus Lobster, das sich mittlerweile als Pionier für No-Code-Software positioniert, hat nun mit Tim Srock Firmengründer Dr. Martin Fischer als CEO abgelöst. Zuletzt stand Srock an der Spitze der Siemens-Tochter Mendix, die bereits mit Wirkung zum 12. Februar Raymond Kok zu seinem Nachfolger ernannt hat; Kok kam von Siemens Digital Industries Software.

Tim Srock, CEO von Lobster

Tim Srock, der neue CEO von Lobster

Nachdem nordeuropäische Private-Equity-Gesellschaft FSN Capital Partners vor gut einem Jahr eine Mehrheitsbeteiligung am Integrations- und Automations-Experten erworben hatte, hatte Lobster-Gründer Dr. Martin Fischer eine neue Ära an Innovationen und internationaler Expansion eingeläutet. Jetzt übernimmt Tim Srock von das Ruder vom Fischer, der das Unternehmen seit der Gründung im Jahr 2002 aufgebaut hatte. 

Das könnte passen, denn Srocks-Ära bei Mendix war durch rasantes Wachstum sowie strategische Innovationen und Partnerschaften gekennzeichnet. Er übernimmt Lobsters Führung zu einer Zeit, in der digitale Transformation und agile Prozessgestaltung in der Unternehmenslandschaft an Bedeutung gewinnen. „In der heutigen datengetriebenen Welt ist es unerlässlich, dass Unternehmen ihre Datenstrategie aktiv gestalten und ihre Potenziale nutzen“, so Srock. Dafür biete man „skalierbare Lösungen, die Unternehmen benötigen, um ihre Datenstrategie sowie KI-Ambitionen zu verwirklichen und Prozessoptimierungen zu erzielen. Der Kundenstamm ist großartig – und bereits heute gehören viele mittelständische und große Unternehmen in Europa dazu.“ 

Mit Produkten wie Lobster_data, Lobster_pro und Lobster_pim oder der globalen Logistics Cloud wollen rund 2.000 Unternehmen in Europa branchenübergreifend Prozesse, Daten und Personen auf einer einzigen No-Code-Plattform vereinen. Die No-Code-Software ermöglicht es Unternehmen, das Potenzial ihrer Daten besser auszuschöpfen – und zwar ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Die Plattform vereinfacht so nicht nur die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und die Entwicklung von Anwendungen, sondern dient als zentrale Middleware für Datenintegration, die ERP- und CRM-Systeme, Marketing-Tools und individuelle Anwendungen miteinander verbindet, also Datensilos beseitigt und Echtzeiteinblicke liefert, die die Entscheidungsfindung erleichtern.

Oliver Bendig, Beiratsvorsitzender von Lobster, nennt Srocks Antritt als CEO „ein kraftvolles Signal“ an den Markt. „Seine Führungskompetenz, gepaart mit einer visionären Denkweise, gibt uns das Rüstzeug, unsere Vorstellung einer vernetzten, datengesteuerten Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen“, so Bendig weiter. Srock, der eine klare Vorstellung für die Weiterentwicklung von Produktportfolio und Marktstrategie mitbringt, freut sich darauf, „neue Maßstäbe in der Hyperautomatisierung mit No-Code-Technologie zu setzen. Wir haben eine schnelle Internationalisierung im Blick.“ 

Bildquelle: Lobster

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