Stuttgart: Intralogistik-Innovationen aus erster Hand

Logimat belegt 2019 auch die Halle 2

Als Produkt- und Leistungsschau für effiziente innerbetriebliche logistische Prozesse bleibt die Logimat auf Wachstumskurs. Sie belegt 2019 alle zehn Hallen der Messe Stuttgart, auch die erstmals genutzte kleine Halle 2 und die Galerie in Halle 1. Die 17. Internationale Fachmesse für Intralogistik präsentiert sich vom 19. bis 21. Februar 2019 auf über 120.000 m²; damit wird die Gesamtveranstaltung um 7.500 m² Ausstellungsfläche erweitert.

Für die Logimat 2019 rechnet Münchner Veranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH mit über 1.600 Ausstellern aus 41 Ländern und mit mehr als 56.0000 Fachbesuchern. „Um der starken Nachfrage nach mehr Ausstellungsfläche insgesamt gerecht zu werden“, heißt es in der Presseinformation, werde erstmals die Halle 2 mit knapp 5.000 m² in die Veranstaltung integriert. Als einer der Schwerpunkte soll darin der Gemeinschaftsstand „Innovation Made in Germany“ zu finden sein, an dem Start-ups innovative Produkte und Lösungen aus den Bereichen Distribution, Materialfluss und Software/IT zeigen.

Toyota als Ankerkunde

Darüber hinaus präsentiert sich dort als Ankerkunde auf 600 m² Ausstellungsfläche Toyota Material Handling Deutschland mit der Konzernschwester Vanderlande Industries; dazu kommen weitere namhafte Unternehmen wie Helge Nyberg, Autostore und Itoh Denki. Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt in Halle 2 bildet die Sonderschau für Handelsprozesse „Tradeworld“. Neben der Fachausstellung gibt es hier an allen drei Tagen Fachvorträge zum digitalen Handel. Die sechs Foren werden bei der kommenden Veranstaltung federführend vom Digitalverband Bitkom, dem wissenschaftlichen Institut des Handels (EHI Retail Institute, Köln), dem wissenschaftlichen Beratungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg, dem Institut für Handelsforschung (IFH Köln), der Logistik- und IT-Beratung Vallée und Partner sowie der Fachzeitschrift Logistik Heute ausgerichtet.

Übergreifend zentrales Thema der Aussteller auf der Logimat 2019 ist die Einbindung moderner Technologien und Materialien in zukunftsfähige Lösungen, gilt es doch Herausforderungen wie Industrie 4.0, Internet der Dinge (IoT) und die damit verknüpfte Digitalisierung zu meistern. Darüber hinaus geht es den Ausstellern auf der Messe auch um die Herausforderungen rund um das Thema „Kommunikation zwischen Mensch und Maschine“ sowie der anhaltend wachsende Online- und Omnichannel-Handel.

Die Aussteller im Bereich der Anlagen- und Fördertechnik präsentieren sich wie gewohnt in den Hallen 1, 3, 5 und 7. Um auch hier dem gewachsenen Interesse auf Ausstellerseite gerecht zu werden, wird darüber hinaus mit diesem Ausstellungsangebot noch die Galerie in Halle 1 belegt.

Flurförderzeuge und Zubehör, Fahrerlose Transportsysteme (FTS), Lösungen für das Batterie- und Energiemanagement sowie die Bereiche der Kran-/Hebetechnik und der Ladungssicherung sind im nächsten Jahr wieder in der Halle 7 sowie in den sich gegenüberliegenden Hallen 9 und 10 zu finden.

Verpackung – ein großes Thema

Der große Bereich der Verpackungen, Verpackungssysteme und Behälter befindet sich auch im nächsten Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft mit den Themen Identifikationstechnik/RFID in den Hallen 4 und 6 auf der Südachse. Die Anbieter von Softwarelösungen für die Intralogistik sind in den Hallen 6 und 8 vertreten.

Die Logimat bietet außerdem zahlreiche Vortragsreihen auf Kongressniveau zu den unterschiedlichsten Themen. Diese finden in der Mitte der einzelnen Hallen statt und der Besuch ist im Messeeintritt enthalten. Dabei geht es im nächsten Jahr u.a. um Themen wie: „AutoID als Enabler der Digitalen Transformation“, „Innovative Lösungen für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz – länger fit dank Exoskelett?“ „Industrie 4.0 – Step by Step“ bis hin zu „Startklar für die Verpackungslogistik 4.0 – Smarte Werkzeuge und innovative Lösungen“.

So zeigt Bitkom auf der Sonderschau Tradeworld beispielsweise auf, wie digitale Technologien für mehr Transparenz in der Handelslogistik sorgen. In der Handelslogistik werden durch den Einsatz zum Beispiel von Smart Data, Artificial Intelligence oder Blockchain Aufgaben wie Routen-Management oder Tracking & Tracing unterstützt. Die damit mögliche Transparenz kann zum einen für mehr Informationen bei den Kunden sorgen, erlaubt aber auch einen personalisierten Service. Im operativen Geschäft helfen IT-Systeme, Routen zu optimieren, Flotten zu warten, Kosten zu senken, nachhaltig zu planen, Rohstoffe zu sparen und Umsätze zu steigen.

Im Zentrum der Technologieentwicklung sollte der Mensch stehen – mal als Kunde, mal als Mitarbeiter. Das EHI widmet sich daher der Automatisierung und Einführung von Robotern in der Handelslogistik und am Point of Sale. Viele Händler denken darüber nach, diese technischen Assistenten in ihre Prozessabläufe zu integrieren. Besucher erfahren hier von Experten aus erster Hand, welche Erfahrungen mit der Einführung solcher technologischen und prozessualen Innovationen bisher gemacht wurden.

Bildquelle: Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH

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