Das sieht man mitunter daran, dass die enorme Nachfrage nach IT-Anwendungen, die mit Beginn der Pandemie akut wurde, auch nach über zwei Jahren weiterhin anhält. Gleichzeitig bewerten jedoch nur ein Drittel der Befragten die Lieferfähigkeit der eigenen IT-Abteilung als gut oder sehr gut.
Mögliche Heilsbringer sind Hersteller von Low-Code-Plattformen: Sie versprechen, Unternehmen dabei zu helfen, diese Kluft zu überwinden, damit die große Nachfrage nach IT-Anwendungen zu bedienen – und so die digitale Transformation immens zu beschleunigen. Entsprechend arbeiten heute bereits knapp zwei Drittel (65,5 Prozent) der Unternehmen mit einer Low-Code-Plattform, um damit die digitale Transformation schnell und kostengünstig voranzutreiben.
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Die Studie zeigt jedoch auch: Knapp 80 Prozent dieser Unternehmen haben in fünf Jahren nur fünf oder weniger Projekte mit Low-Code umgesetzt. Nach der versprochenen Booster-Wirkung von Low-Code für die digitale Transformation klingen diese Ergebnisse nicht; Low-Code allein ist also noch lange kein Garant dafür, dass die Digitalisierung vonstatten geht.
Hoffnung machen die fünf Prozent der Befragten, die mindestens zehn Projekte mit Low-Code umgesetzt haben. Diese Zahlen decken sich schon eher mit den Erfahrungen, die wir als Low-Code-Anbieter gemacht haben: Unsere Kunden nutzen Low-Code in der Regel bereits nach zwei Jahren zur Auslieferung und zum Betrieb dutzender Anwendungen pro Jahr.
Bildquelle: Webcon