Als erstes Transportunternehmen in der Schweiz setzt Planzer bereits seit 2014 auf die Vorteile des Elektro-LKW.
Die Planzer AG ist mit mehr als 1.000 Lastwagen der größte Transporteur auf Schweizer Straßen.
Automatisierung der Geschäftsprozess dank neuer Software-Anwendungen
Familiär, nachhaltig und beweglich lauten drei der wichtigsten Eigenschaften von Planzer. Das Schweizer Familienunternehmen bietet mit rund 5.900 Mitarbeitern an über 68 Standorten Dienstleistungen aus den Bereichen Transport- und Lagerlogistik, darunter klassische Stückguttransporte, Paketservice, Lagerhaltung, Zollabfertigungen. Seit jeher legt das Unternehmen einen Fokus auf Technologie und hat dank einer eigenen IT-Abteilung und einem Joint-Venture die Zügel selbst in der Hand.
Um es Nutzern im Unternehmen zu ermöglichen, schnell auf maßgeschneiderte Lösungen zuzugreifen und diese flexibel anzupassen, sobald sich die entsprechenden Anforderungen ändern, begab man sich auf die Suche nach einer agilen Plattform für die Anwendungsbereitstellung.
Wegen des breiten Spektrums der Tätigkeiten arbeitet Planzer mit einer breiten Werkzeugpalette. Von monolithischen Cobol- und RGP-Programmen bis zu serviceorientierten Entwicklungen mittels Java, C# über PHP, Phyton und Ruby: Die Applikationen bauen auf vielen verschiedenen Programmiersprachen und den entsprechenden Technologien auf. Dementsprechend hoch waren die Anforderungen an Flexibilität, Sicherheit und Integrierbarkeit der neuen Low-Code-Plattform.
Letztlich fiel die Entscheidung auf Webcon BPS. Diese Entwicklungs-Plattform wird nun mit der Unterstützung von VSB implementiert, einem auch im IBM-i-Umfeld aktiven IT-Beratungshaus und Webcon-Partner in der DACH-Region.
„Planzer benötigt Anwendungen, die perfekt auf seine vielschichtigen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, kommentiert Philipp Erdkönig, Partner-Channel-Manager bei dem Software-Lieferanten, diese Entscheidung. Mit der neuen „Anwendungsfabrik“ sei das Unternehmen in der Lage, „auf neue Geschäftsanforderungen zu reagieren und sich zeitnah an Veränderungen in der schnelllebigen Logistikbranche anzupassen“.
„Um in unserer wettbewerbsintensiven Branche immer einen Schritt voraus zu sein, bemüht sich unser Unternehmen seit jeher stetig um die Implementierung neuer Technologien”, betont Stephan Schawe, Projektleiter Digitalisierung bei Planzer. „Wir waren daher auf der Suche nach einer Lösung, mit der sich neue Anwendungen schnell bereitstellen lassen; sie sollte zudem flexibel genug sein, um unser Change-Management zu erleichtern und die Anpassungen an sich verändernde Geschäftsgegebenheiten zu ermöglichen.“
„Es macht Spaß, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das sich nicht nur seiner Geschäftsanforderungen, sondern auch seiner Bedürfnisse in Sachen IT-Entwicklung so bewusst ist“, ergänzt Andreas Schmidt, Geschäftsführer bei der in Lichtenfels beheimateten IT-Beratung VSB, die mehr als 300 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Sachen CRM, DMS, Qualitätsmanagement und Prozessdigitalisierung betreut.
Übrigens betreibt Planzer die IT-Infrastruktur für die Kernsysteme nicht selbst; sie befindet sich bereits seit Mai 2015 in den Rechenzentren der Wagner AG. Dadurch wurde die eigene IT-Abteilung entlastet und kann sich verstärkt ihrem Kerngeschäft widmen. Gleichzeitig stiegen die Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit. Zudem profitiert Planzer von einer stets aktuellen und leistungsfähigen IBM-Hardware.
„Unsere IT ist mehr als irgendeine IT“, heißt es auf Planzers Homepage. „Wir beschäftigen mehr als 60 Personen mit technologiespezifischen Ausbildungen, etwa Netzwerkspezialisten, Data Scientists oder Software-Programmierer und -Programmiererinnen.“ Hinzu kommen über 30 Personen bei „Maison du Software“, dem firmeneigenen Softwarehaus.
Cyber- und IT-Sicherheit sind den Schweizer Logistikers so wichtig, dass man sich eine eigene Abteilung dafür leistet. „IT-Security ist Teil unseres Sicherheitsanspruchs und auf oberster Stufe unseres Unternehmens angesiedelt“, heißt es weiter. „Wir haben eine geschichtete Sicherheitsarchitektur sowie Security-Hygiene und Grundschutz als Basis etabliert.“
Last not least werden schon mehr als 80 Prozent der Informationen digital mit den Geschäftspartnern ausgetauscht. Das eigene Data-Integration-Team baut die nötigen EDI-Schnittstellen zu den ERP- und anderen Systemen und beschleunigt so den digitalen und fehlerfreien Datenfluss. „Steuerung- und Umsysteme schnell und wirkungsvoll in unsere Welt zu integrieren, gehört zum Alltags-Business“, heißt es weiter. „Aus diesem Grund können wir Mandanten und deren Umsysteme rasch und effizient anbinden und in kürzester Zeit eine systemtechnische Zusammenarbeit gewährleisten.“
Bildquelle: Planzer