Gute Bilanzzahlen und Unipaas 2.0 vorgestellt

Magic schafft die Wende

Nach einer sehr guten Bilanz für das erste Halbjahr hat Magic Software jetzt die neue Version 2.0 der Applikationsplattform Unipaas für Client/Server-, Cloud- und Mobil-Anwendungen lanciert.

Eyal Pfeifel

Eyal Pfeifel, Chief Technical Officer von Magic Software

Die ab sofort verfügbare Unipaas-Version verfügt über neue Funktionen und Features, mit denen Programmierer nun auch in einer metadatengesteuerten Entwicklungsumgebung arbeiten können, um ihre Anwendungen um moderne Nutzeroberflächen zu erweitern. Die Deployment-Plattform basiert auf Microsofts .Net und erlaubt laut Eyal Pfeifel, Chief Technical Officer von Magic Software, „die nahtlose Migration von bestehenden Magic-Applikationen nach .Net mit einem minimalen Aufwand“.

Obwohl auf .Net und Windows basierend, unterstützt Unipaas 2.0 laut Pfeifel weiterhin die native Implementierung von Applikationen auf IBM i, aber auch auf AIX, Solaris und Linux. Dank der .Net-Integration können Entwickler jedoch „kommerzielle oder Third-Party-Bedienelemente auf einfache Weise in ihren Applikationen einsetzen“, so Pfeifel weiter. Die neue Runtime-Engine für Client/Server- und Host-Applikationen, die ebenfalls mit dem .Net-Framework integriert ist, nutze Bedienelemente der Windows Forms Library als grafische Nutzeroberfläche, was die Bedienerfreundlichkeit der Applikationen „wesentlich“ verbessere.

Auch die Entwicklung und Implementierung von mobilen Applikationen ist möglich, weil sich mobile Native-Clients realisieren lassen. Damit können Kernapplikationen auf jedem Smartphone verfügbar gemacht werden. Mit Unipaas 2.0 verspricht Magic „einen einfachen und graduellen Migrationspfad von Client/Server-Lösungen zu Rich Internet Applications (RIA)“ sowie neue und verbesserte Funktionen für die RIA-Bereitstellung.

Die sehr guten Bilanzzahlen des israelischen Unternehmens, das seit kurzem zur polnischen Asseco Group gehört, deuten außerdem darauf hin, das die schwierigen Zeiten zwischen 2006 und 2009 wohl endgültig überwunden sind. Schon im vergangenen Jahr war das Softwarehaus auf den Wachstumspfad früherer Zeiten zurückgekehrt. Jetzt hat CEO Guy Bernstein einen Unsatz in Höhe von 165 Mio. Dollar für 2012 prognostiziert, nach seiner Prognose von 115 Mio. Dollar für 2011. Im vergangenen Jahr standen 89 Mio. Dollar Umsatz zu Buche, 2009 noch ein Umsatzrückgang auf 55 Mio. Dollar.

Das Gewinnwachstum um 76 Prozent auf 6,7 Mio. Dollar Reingewinn im ersten Halbjahr ist ein klares Indiz dafür, wie profitabel Magic sein das Wachstum gestaltet. Der Umsatz wuchs in diesem Zeitraum um 28 Prozent auf 52,9 Mio. Dollar.

www.magicsoftware.de

Bildquelle: Magic Software

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