Neugründung der IS4IT Cyber Security Austria GmbH

Managed-Security-Services für Österreich

Die Sicherheitsexperten der IS4IT GmbH sind seit Februar mit der IS4IT Cyber Security Austria GmbH in Wien vertreten. Die eigene Tochterfirma soll in Zeiten von Digitalisierung und Remote-Services für mehr Kundennähe sorgen.

Stephan Kowalsky, IS4IT

Stephan Kowalsky, in Deutschland kaufmännischer Geschäftsführer der IS4IT GmbH, übernimmt diese Funktion jetzt zusätzlich in Österreich.

Der IBM-Partner aus Oberhaching bei München bietet Tools im Bereich Threat-Management und „Data Security“ sowie Services für „Security Operations Center“ (SOC) und „Incident Response“ an. In enger Zusammenarbeit mit der IS4IT GmbH, der IS4IT Schweiz, der IS4IT Krits GmbH und weiteren spezialisierten Partnern soll die neue Firmentochter „qualitativ hochwertige Services rund um das Thema Cybersecurity“ bereitstellen. Das Angebot richtet sich an Firmen und Organisationen, die erhöhten Sicherheitsbedarf aufweisen.

Mit dem spezialisierten IT-Dienstleister verfügt die Gruppe jetzt in der gesamten DACH-Region über Tochterfirmen, die sich auf Cybersicherheit fokussieren. Gleichzeitig wird auch die Kooperation mit IBM Security DACH weiter ausgebaut. Als IBM-Partner mit einem breiten Angebot verstärkt IS4IT Cyber Security Austria die bisherige Partnerlandschaft in für IBM wichtigen Schwerpunkten, denn das Portfolio des Full-Service-Providers für IT-Sicherheit deckt Themen wie Informationssicherheitsstrategien, Sicherheitsarchitekturen und -infrastrukturen, Defensive und Offensive Security, Datenschutz und Zertifizierungen sowie Governance, Risk Management & Compliance (GRC) ab. Integraler Bestandteil sei dabei immer ein an die spezifischen Kundenbedürfnisse angepasstes Projekt- bzw. Servicemanagement, heißt es.

Manuel Noe, Geschäftsführer des Unternehmens, begründet den Schritt nach Österreich mit der zunehmenden Bedrohungslage, steigenden Risiken durch die digitale Transformation sowie mit verschärften Bestimmungen wie dem „Österreichisches Programm zum Schutz kritischer Infrastrukturen (APCIP) und die EU-weite Richtlinie „Network and Information Security 2.0“ (NIS-2) führen seiner Meinung nach dazu, „dass immer mehr Unternehmen massiv in IT-Sicherheit investieren müssen. Laut der im Mai 2023 veröffentlichten KPMG-Studie ‚Cybersecurity in Österreich’ planen sie, sich mit Themen wie BCM, End-User-Security & -Awareness, EDR, IAM, 3rd-Party-Risk-Management, SOC, Vulnerability-Management und SIEM zu beschäftigen“. All das sind laut Noe Bereiche, „in denen unsere Mitarbeiter über langjährige Expertise verfügen. Das verschafft uns einen enormen Marktvorteil, den wir aber nur nutzen können, wenn wir nahe am Kunden sind“.

Stephan Kowalsky, der in Deutschland als kaufmännischer Geschäftsführer der IS4IT GmbH tätig ist und diese Funktion jetzt noch zusätzlich in Österreich übernimmt, unterstreicht das: „Als Finanzer schaue ich natürlich auf die Zahlen. Vor allem dank unserer hervorragenden Kooperation mit der IBM bietet sich ein großes Wachstumspotenzial. Dabei kommen uns die Erfahrungen unseres ersten Security-Start-ups IS4IT Kritis zugute, das seit fünf Jahren sehr erfolgreich am Markt agiert.“

Während IS4IT Kritis den Fokus primär auf Unternehmen der kritischen Infrastruktur legt, spricht die österreichische Security-Tochter alle Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen an. Hierfür sind zunächst zehn Beschäftigte geplant. Alle Services zur Bekämpfung der steigenden Anzahl an Cyberattacken werden von ihnen in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft IS4IT GmbH, der IS4IT Kritis, der IS4IT Schweiz sowie verschiedenen Partnern bereitgestellt.

Insbesondere bei remote erbrachten Managed-Security-Services greifen die Österreicher auf die Infrastruktur der Gruppe zurück; man nutzt zertifizierte deutsche und österreichische Rechenzentren und kann so von Anfang an etablierte und nachhaltige Strukturen und Prozesse gewährleisten, wenn es um Managed SOC, Managed SIEM, Managed SOAR oder Managed Data Protection geht. Aufgrund der Nähe von München und Wien lassen sich Synergien schnell realisieren, um erprobte Vorgehensweisen direkt bei Neukunden zum Einsatz zu bringen. So profitieren österreichische Unternehmen von einem Start-up für Cybersecurity-Lösungen mit jahrzehntelanger Erfahrung.

Bildquelle: IS4IT

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