„Wir helfen den Investment-Profis, mit einer vorausschauenden ESG-Datenstrategie den hohen Anlegererwartungen an nachhaltige und klimafreundliche Investmentprodukte auf Dauer gerecht zu werden“, verspricht Dr. Christoph Plein, Vorsitzender der Geschäftsführung von IDS GmbH – Analysis and Reporting Services (IDS).
Unter der Domain www.esg-data-solutions.com wird gezeigt, wie die Verankerung der ESG-Dimension in den Investmentprozessen von Versicherungen, Pensionsfonds oder Banken mithilfe valider Daten, Analysen und Reports gelingen kann. Im Mittelpunkt steht die erprobte ESG-Software von IDS, die bereits in mehr als 2.500 Investmentprodukten zum Einsatz kommt – darunter auch bei Allianz Investment Management (AIM), dem größten Asset-Owner Europas. Gestartet 2001 als Ausgründung aus der Allianz SE, stellt IDS heute Services über praktisch alle Assetklassen zur Verfügung, mit Assets im Wert von rund 4 Billionen Euro in 30.000 Portfolios „under Reporting“.
Über diese Datenlösung werden laut Plein alle Pflichten im Zusammenhang mit der „Sustainable Finance Disclosure Regulation“ (SFDR, EU-Verordnung 2019/2088) erfüllt und künftige Anforderungen bereits mitgedacht, ob es die Offenlegung von Taxonomien auf Einzelproduktebene oder das Reporting der Nachhaltigkeitsindikatoren (abgekürzt PAI, „Principal Adverse Impact“) geht, wie etwa Treibhausgasemissionen, Energieeffizienz, Biodiversität und Wasserverbrauch. Die Software zur Umsetzung der Offenlegungsverordnung erlaubt zum Beispiel den jederzeitigen Blick auf den Stand der Dekarbonisierung und bietet die datenanalytische Grundlage für Klima-Stresstests. Dies im Übrigen nicht nur für Aktien, sondern alle Asset-Klassen einschließlich Staatsanleihen, Immobilien und alternativen Anlagen.
Besonderes Augenmerk legt IDS dabei auf einen Rundum-Service, von der Datenkonsolidierung bis hin zur Produktion der Offenlegungs-Formate in allen regulatorisch geforderten Templates über revisionssichere, automatisierte Prozesse. „Unser Anspruch ist, die Investmentgesellschaften um alle mit der ESG-Offenlegung verbunden Pflichten zu entlasten“, betont Dr. Wolfgang Dietl, Mitglied der Geschäftsleitung von IDS. „Reine Daten-Tools reichen dafür nicht aus, integrierte Lösungen und Service bis zur letzten Meile sind gefragt.“
Unter ESG versteht man die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). ESG-Daten werden häufig als „nicht-finanzielle“ Informationen angesehen, da sie Bewertungskomponenten erfassen, die traditionell nicht in Bilanzen ausgewiesen werden. Das macht die Bewertung von Unternehmen komplexer, weil ein immer größerer Teil des Unternehmenswerts in immateriellen Vermögenswerten gebunden ist.
Bildquelle: Allianz