Trotz der Trennung von Beteiligungen und Tochterfirmen

Materna wächst unbeeindruckt weiter

Die 1980 in Dortmund gegründete Materna-Gruppe beschäftigt aktuell weltweit mehr als 2.400 Mitarbeiter und erzielte 2020 eine Umsatzsteigerung von rund 9,6 Prozent auf gut 355 Mio. Euro. Das rein organische Wachstum beträgt sogar 13,5 Prozent, da man sich im vergangenen Jahr von Beteiligungen und Tochterfirmen getrennt hatte, wie etwa von der auf Dokumentenmanagement spezialisierten Iqdoq GmbH.

Materna-CEO Martin Wibbe

Der Anfang April 2020 angetretene Materna-CEO Martin Wibbe.

Materna ist auf IT-Beratung und -Implementierung spezialisiert und kombiniert sowohl Geschäftsprozess- als auch Technologieberatung. Wachstumsstarke Bereiche sind nach den Worten des Anfang April 2020 angetretenen CEO Martin Wibbe Cloud ComputingCloud, Applikationsmodernisierung, Cyber-Security mit dem Aufbau eines Security Operation Centers (SOC), Service-Management und End-zu-End-Prozessberatung für SAP.

Für dieses Jahr sind laut Presseinformation mehr als 400 neue Stellen geplant. Corona-bedingt arbeiten inzwischen mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter aus dem Homeoffice und möchten den eingeschlagenen Weg auch nach Corona fortsetzen, wie die jüngste Mitarbeiterbefragung gezeigt hat.

Materna begleitet Fachbereiche bei der Umsetzung digitaler, datengetriebener Geschäftsmodelle. Hier überzeugt Materna Kunden mit den Themen IoT-basierte Services, Data Analytics und Künstliche Intelligenz (KI) – und konnte sich verstärkt bei Kunden in den Branchen Manufacturing und Automotive positionieren.

Sehr erfreulich entwickelte sich laut Wibbe das Geschäft mit der öffentlichen Verwaltung. Hier wurden im vergangenen Jahr zahlreiche neue Kundenprojekte und Rahmenverträge auf Bundes- und Landesebene gewonnen, die zum Wachstumskurs beitragen. Ein wichtiger Motor für die Digitalisierung der Verwaltung ist das Onlinezugangsgesetz (OZG), das mit seiner Fristsetzung Ende 2022 die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung entscheidend vorantreibt.

cbs erfolgreich mit SAP-Beratung

Das Geschäft mit SAP-Beratung realisiert Materna über die Heidelberger Tochter cbs GmbH. Die Unternehmensberatung erzielte 2020 ein Wachstum von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und knackte im vergangenen Jahr beim Umsatz die 100-Mio-Euro-Marke. Der Umsatz wuchs von 92,2 Mio. auf 104 Mio. Euro. Harald Sulovsky, cbs-Gründer und -Geschäftsführer sprach – trotz Corona – von einem „erfolgreichen und erneut profitablen Jahr“.

Das Umsatzwachstum blieb mit rund 13 Prozent zwar leicht unter den 15,9 Prozent von 2019, doch die Zahl der Mitarbeiter wuchs noch schneller: um 16 Prozent von 600 auf über 700 an mittlerweile 20 Standorten weltweit. Auf dem Wachstumspfad wird die Unternehmensführung erweitert: Neben Sulovsky als CEO werden Holger Scheel, Rainer Wittwen und Stefan Risse als Geschäftsführer benannt.

Bildquelle: Materna

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok