Ergebnisse der „Warehousing Vision Study 2024“ von Zebra

Mehr Automation im Lager

Rund 87 Prozent der Unternehmen wollen ihre Lagerfläche in den nächsten fünf Jahren erweitern, ermittelte der Hersteller Zebra Technologies in seiner diesjährigen „Warehousing Vision Study 2024“. Geplant werden für die nächsten fünf Jahre sowohl Automatisierungslösungen als auch neue Technologien zur Unterstützung der Angestellten.

Bildquelle: Zebra Technologies

Laut Mark Wheeler, Direktor „Supply Chain Solutions“ bei Zebra werden im Lager datenbasierte Umgebungen geschaffen, „dank denen die menschliche Arbeit und Automatisierung im Warenlager in Einklang gebracht und letztendlich den Mitarbeitern im täglichen Arbeitseinsatz ein Leistungsvorsprung verschafft wird.“ Bis 2024 werde die Automatisierung die Leistung der Mitarbeiter verbessern, jedoch keine Mitarbeiter ersetzen.

Drei Viertel der Befragten glauben, dass menschliche Interaktion für den optimalen Betrieb des Lagers wichtig ist, während 39 Prozent Teilautomatisierung (teilweise menschliche Beteiligung) und 34 Prozent Unterstützung (Ausrüstung der Mitarbeiter mit Mobilgeräten) als ihre Präferenz nennen. Die Entscheider gehen davon aus, dass sie bis 2024 Robotik/Roboter für die Wareneingangsverwaltung (24 Prozent), die Ausgangsverpackung (22 Prozent) und den Wareneingang (20 Prozent) einsetzen werden.

Mit der Erweiterung der Lagerfläche (und damit der Lagerbestände) erhöhen sich sowohl das Volumen der Artikelpositionen („Stock Keeping Units“, SKU) als auch die Geschwindigkeit, mit der die Artikel verschickt werden müssen. Deshalb wird versucht, die Transparenz und Produktivität zu erhöhen – durch robustere Retourenmanagementprozesse (81 Prozent), Aufgabenverzahnung (80 Prozent), Services (80 Prozent) und Drittanbieterlogistik (83 Prozent).

Mobile Lösungen zunehmend im Einsatz

73 Prozent der Unternehmen modernisieren derzeit ihre Lager, indem sie Mobilcomputer, Tablets und Barcodescanner einführen oder erneuern. Bis 2024 wird die Modernisierung durch Android-basiertes Mobile-Computing (83 Prozent), Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) (55 Prozent) und moderne Lagerverwaltungssysteme (54 Prozent) vorangetrieben. 60 Prozent der Befragten nannten mobile Barcode-Etiketten- oder Thermodrucker als einen Schwerpunkt der Investitionen in den kommenden drei Jahren.

In Europa wird laut Studie die Quadratmeterzahl eines durchschnittlichen Warenlagers in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich um 26 Prozent steigen – mehr als in jeder anderen Region. Und bis 2024 wird erwartet, dass der Einsatz von RFID und Ortungstechnologie bei ausgehenden Vorgängen in Europa zunimmt, wobei mehr als jeder Fünfte plant, sie für Verpackung (25 Prozent), Bestandsmanagement (20 Prozent) und Kommissionierung (19 Prozent) zu nutzen.

Für die „Warehouse Vision Study 2024“ wurden 1.403 IT- und Business-Manager in Nord- und Lateinamerika, Asien-Pazifik sowie Europa im Auftrag von Zebra durch Qualtrics.

Bildquelle: Zebra Technologies

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