Die Übernahme erweitert das Portfolio im Bereich DMS und ECM um das Produkt Saperion von Hyland Software (ehemals Lexmark); bisher lag der Fokus hier auf den Elo Business Solutions. Die neue Tochter firmiert nun als Kumavision DMS GmbH; es gibt bereits rund 60 gemeinsam betreute Kunden. „Die zahlreichen gemeinsamen Projekte haben gezeigt, dass die beiden Unternehmen perfekt zueinander passen und wertvolle Synergieeffekte für die Kunden schaffen“, erklärt Michael Schaur, der als bisheriger Geschäftsführer von Henrichsen4msd nun das operative Geschäft der Kumavision DMS GmbH verantwortet.
„Wie bereits im Bereich CRM bündeln wir unsere DMS-Aktivitäten in einer schlagkräftigen, agilen Tochtergesellschaft“, erklärt Kay von Wilcken, Vorstandsvorsitzender der Kumavision AG. Er spricht von einer „idealen Ergänzung“ zu den angebotenen ERP- und CRM-Lösungen auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central (vormals Navision). Man werde die Entwicklung von DMS-Lösungen für Dynamics 365 Business Central weiter fokussieren und so die Bestandskunden bei der Cloud-Transformation optimal unterstützen.
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Die Henrichsen-Gruppe, die 2022 mit 180 Mitarbeitern rund 27 Mio. Euro Umsatz erzielte, konzentriert sich nach dem Verkauf mit den verbleibenden Töchtern Henrichsen4s und Henrichsen4easy und mit ihren Beteiligungen auf ihre Rolle als Hersteller im Bereich Purchase-to-Pay für SAP, auf ganzheitliche ECM-Lösungen und auf den Aufbau der eigenen Cloud-Plattform. „Wir werden uns unserer Strategie als […] Experte für die Digitalisierung kaufmännischer Geschäftsprozesse […] mit ganzer Kraft widmen“, sagte Vorstand Fabian Henrichsen; Partner sind u.a. die Easy Software AG, Insiders, Kofax, Iris und die xSuite Group.
Die Kumavision-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 850 Mitarbeiter an 25 Standorten in Deutschland, Italien, Österreich und in der Schweiz. 2021 betrug der Gesamtumsatz 107 Mio. Euro. Ein Schwerpunkt der nun geplanten DMS-Aktivitäten liegt darauf, diese Lösungen auch im Cloud- und SaaS-Umfeld bereitzustellen. Derzeit wird ein Konnektor entwickelt, der den Einsatz von Saperion zusammen mit der SaaS-Lösung Dynamics 365 ermöglichen wird.
„Wir schaffen damit die Basis für eine ganzheitliche Cloud-Transformation unserer Kunden, die zukünftig ihre gesamte IT-Landschaft von ERP über CRM bis zu DMS in die SaaS-Welt migrieren können. Dabei geht es nicht nur um Zukunftssicherheit für bereits bestehende Lösungen, sondern auch um neue Möglichkeiten, die die Microsoft-Plattform bietet“, kommentiert Kay von Wilcken.
Die neue Kumavision DMS GmbH mit Sitz in Markdorf am Bodensee beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter, die rund 160 Kunden aus unterschiedlichen Branchen betreuen. Der Fokus liegt auf DMS- und ECM-Lösungen im Microsoft-Umfeld. Der Umsatz betrug zuletzt 3,5 Mio. Euro.
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