Servermarkt Westeuropa wächst um 6,7 Prozent im 1. Quartal

Mehr Server für weniger Geld

Der Servermarkt entwickelte sich auch im 1. Quartal 2014 wie zuletzt gewohnt: Bei leicht steigendem Absatz (gemessen in ausgelieferten Stückzahlen) melden den Marktforscher von IDC und Gartner für den Weltmarkt unisono ein weiter schrumpfendes Marktvolumen. Das liegt darin, dass der Absatz kleiner Standardserver stetig wächst, während die Nachfrage nach Midrange- und Highend-Systemen weiter schwächelt. Nur in Westeuropa ist es genau umgekehrt.

Laut Gartner wuchs der Absatz zwar um 1,4 Prozent auf 2,4 Mio. Servereinheiten, doch das Markvolumen schmolz um 4,1 Prozent auf 11,4 Mrd. Dollar zusammen. IDC dagegen sah den weltweiten Servermarkt im 1. Quartal (bei einem Absatzplus um 2,1 Prozent auf 2,1 Mio. Geräte) um 2,2 Prozent auf 10,9 Mrd. Dollar schrumpfen.

Marktführer bleibt demnach HP vor IBM und Dell, wobei alle drei Umsatz einbüßten. Einziger Gewinner unter den Top 5 ist wie zuletzt fast gewohnt Cisco auf Platz vier – allerdings mit deutlichem Rückstand auf das „Treppchen“ (+37 Prozent Umsatzwachstum auf 617 Mio. Dollar) knapp vor Fujitsu. Gemessen in Stückzahlen sind beide nicht unter den ersten fünf Herstellern, sondern liegen hinter Huawei und Inspur Electronics.

In der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) wuchs der Servermarkt laut Gartner erstmals wieder nach zehn Quartalen mit Umsatzrückgängen – und zwar um 2,5 Prozent auf 3 Mrd. Dollar – und das trotz eines erneuten Rückgangs der ausgelieferten Server um 6,1 Prozent auf 547.900 Stück. Wachstumsmotor war Westeuropa mit einem um 6,7 Prozent gewachsenen Umsatzvolumen.

www.gartner.com

www.idc.com

Bildquelle: Petra Bork / Pixelio.de

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