Analytics sorgt bei der Meyer Werft für optimale Abläufe im neuen Logistikzentrum. Aus dessen 10.000 Quadratmeter großen Hochregallager können bis zu 25.000 Materialien vollautomatisch verteilt werden.
Mit der Analytics-Software will der langjährige AS/400-Anwender Meyer Werft einerseits mit aktuellen Marktbedingungen – immer kürzere Durchlaufzeiten und ständig wachsende Produktkomplexität – Schritt halten. Und sich andererseits besser auf schwierige Zeiten wie die aktuelle Krise vorbereiten, die die Tourismusbranche besonders hart trifft.
Die auf SAS basierenden Planungs- und Steuerungssysteme unterstützen die Meyer Werft sowohl in der operativen Projekt- und Kapazitätsanalyse als auch als integriertes Informationssystem, mit dem laufende Prozesse durch Controlling-Methoden aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet werden können. Balance-Scorecard-Methoden und Frühwarnlogiken decken zudem Fehlentwicklungen frühzeitig auf und bieten dem Endanwender eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Projektarbeit.
„Die Meyer Werft ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit. Diesen Anspruch trotz schwieriger Bedingungen zu erfüllen, stellt hohe Anforderungen an die Planung – allen voran an Innovation und Flexibilität“, sagt Walter Schulte-Vennbur, Head of Group ERP Applications bei Meyer Werft. „Mit SAS arbeiten wir seit fast zwanzig Jahren zusammen – und gemeinsam schaffen wir den Spagat zwischen Tradition und Innovation bei der strategischen Planung. Somit sind wir in der Lage, einen Liefertermin bis auf den Tag genau einzuhalten, obwohl ein Auftrag von der ersten Planung bis zum Stapellauf meist deutlich mehr als 24 Monate dauert.“
„Für uns ist es besonders spannend, ein Unternehmen über einen langen Zeitraum auf dem gesamten Weg seiner digitalen Transformation zu begleiten“, erklärt Annette Green, Vice President DACH bei SAS. Dazu sei es auch Know-how nötig, das man als Full-Service-Provider für analytische End-to-End-Prozesse in Form von Software und Services bereitstelle. „So können wir jeden Schritt der Meyer Werft hin zu einem datengetriebenen digitalen Unternehmen unterstützen.“
Bildquelle: Meyer Werft / David Hecker von Aschwege