Lackhersteller erweitert den realen Arbeitsraum

„Mixed Reality“ bei Bergolin

Der mittelständische Lackhersteller Bergolin hat im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals den Einsatz der Microsoft Hololens in den produktionslogistischen Prozessen getestet.

Da die Mitarbeiter in der Produktion schwere chemikalienbeständige Handschuhe tragen, mussten diese bislang immer ausgezogen werden, bevor am Industrieterminal die Rückmeldung eingegeben werden konnte. Außerdem waren diese Terminals nur an bestimmten Plätzen in der Produktion verteilt. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter versuchen, alle Rückmeldungen gesammelt nach der Arbeit mit den Chemikalien im System zu erfassen.

Mit der Hololens wird der Produktionsraum virtuell mit mobilen Terminals und 3D-TouchPoints ausgestattet, die sich beliebig im Raum verteilen lassen und sich bei Bedarf mit dem Anwender bewegen. Eine einfache Gestensteuerung ist auch mit schweren Handschuhen einfach möglich. Somit steht der direkten Erfassung aller Vorgänge in Echtzeit nichts mehr im Wege.

Da die Hololens keinen geschlossenen Raum darstellt, sondern wie ein Head-up-Display im Auto der realen Umgebung Informationen im Gesichtsfeld hinzufügt, benötigt man auch keine neuen Abläufe und die Orientierung in der Produktion ist vollständig gegeben. Yaveon und der Projektpartner Daenet haben die Dialoge für die Fertigungsaufträge aus Microsoft Dynamics NAV und der Branchenlösung Yaveon Probatch in den virtuellen Raum einer „Mixed Reality“ gebracht.

Fragen der Arbeitssicherheit, der Ergonomie und der Prozesseffizienz sollen jetzt in einem erweiterten Feldtest mit mehreren Hololens-Arbeitsplätzen unter wissenschaftlicher Begleitung beantwortet werden.

Bildquelle: Yaveon AG

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