Office 365 und 5250-Anwendungen unter einem Hut

Multi-Stream-View für Oneclick Workspace

Mit dem Multi-Stream-View bekommt der Oneclick Workspace ein neues Feature, das Nutzern zu mehr Produktivität verhelfen soll. Damit entsteht im Browser eine Arbeitsoberfläche im Desktop-Look-and-Feel in einer Single-Page-Web-App. Diese vereint alle Apps – egal ob Remote App oder VDI-, SaaS- bzw. AS/400-Zugriff – und ermöglicht paralleles Arbeiten mit allen Anwendungen im Browser. Damit entfällt die größte Hürde für Arbeitsplatzvirtualisierung.

Viele IT-Chefs kennen die Situation: Nach der Einführung eines virtuellen Arbeitsplatzes sinkt die Zufriedenheit der Mitarbeiter. „Dass sich die Anwender auf dem neuen Arbeitsplatz nicht mehr auskennen, ist der wichtigste Grund für die Unzufriedenheit. Denn sie verlieren mit dem Betriebssystemdesktop ein wichtiges Arbeitsmittel“, erklärt Florian Bodner, CIO der Züricher Oneclick AG.

Das ist kein Wunder, denn viele Anwender richten sich „ihren eigenen Schreibtisch“ ein, indem sie Programm-Fenster skalieren und nebeneinander anordnen oder organisieren, wie sie auf Anwendungen und Daten zugreifen. „Sieht der Schreibtisch anders aus, irritiert das viele Mitarbeiter. Die Produktivität sinkt genau so wie die Akzeptanz der neuen Lösung", weiß Bodner. Für viele Projekte zur Desktop-Virtualisierung bedeute der Widerstand der Mitarbeiter das Aus.

Der Multi-Stream-View ist laut Bodner „konsequent aus Anwenderperspektive“ konzipiert und bringt den klassischen Desktop in den Browser – und zwar unabhängig von Herstellern und Betriebssystemen des Endgerätes. Trotz der steigenden Anzahl an Endgeräten und großer Anwendungsvielfalt entstehe so im Workspace eine einheitliche, einfache und intuitiv nutzbare Arbeitsoberfläche. Diese funktioniere ohne Plug-In – und ohne virtuelle Arbeitsplätze in der Cloud oder auf dem Server vorhalten oder administrieren zu müssen. Das schütze die Investitionen, optimiere Prozesse und werte die bestehende IT-Landschaft auf.

Die Anwender können die von Oneclick ausgelieferten Anwendungs-Streams wie Fenster skalieren und beliebig positionieren. Auch die Zwischenablage ist zwischen den einzelnen Anwendungen im Workspace nutzbar, so dass „Copy & Paste“ wie gewohnt funktioniert. Bezahlt wird für die Anzahl der User und die aktiven Streams, die durch die Oneclick-Cloud transportiert werden.

So funktioniert Multi-Stream-View

Der Oneclick-Workspace ermöglicht innerhalb eines einzigen Browser-Tabs als „Single Page Web-App“ den Zugriff auf zentral gehostete Applikationen, die sich in Rechenzentren von Unternehmen befinden oder als Cloud- bzw. Web-Service zur Verfügung stehen. Alle Applikationen lassen sich über die Oberfläche im Browser bedienen und werden für den Benutzer über die Cloud-Plattform Oneclick auf seinen Workspace gestreamt. Das funktioniert rein web-basiert, auch bei der 5250-Emulation. Für den Remote-Zugriff müssen keine Clients oder Plug-Ins auf den Endgeräten installiert werden.

Ob der Anwender für den Zugriff nun ein Notebook, Tablet oder Smartphone verwendet, der Workspace kann über den ganzen Bildschirm expandieren und passt sich dem jeweiligen Endgerät an. Spezielle Funktionen erleichtern das Arbeiten mit mobilen Endgeräten, wie zum Beispiel eine Tastatur, die sich einblenden lässt.

Auch das Arbeiten an zwei Monitoren ist möglich. Die Applikationen aus den unterschiedlichen Quellen öffnen sich in verschiedenen Fenstern, die sich auf dem Desktop im Browser frei verschieben und anordnen lassen. Beim Verändern der Fenstergröße erfolgt eine kontinuierliche Anpassung der jeweils gestreamten Umgebung.

Deutlich mehr Sicherheit

„Die Vorteile des Desktops im Browser liegen auf der Hand“, sagt CEO Dominik Birgelen. „Hat der Benutzer sein persönliches Endgerät einmal nicht zur Hand - oder bei Defekt, Verlust bzw. Diebstahl - verwendet er einfach ein beliebiges Ersatzgerät und arbeitet nach dem erneuten Login dort weiter, wo er vorher aufgehört hat.“

„Die Sicherheit wird deutlich erhöht", ergänzt CTO Mathias Meinke, verantwortlich für die Architektur der Plattform. „Sensible Daten befinden sich nicht mehr auf dem Endgerät, sondern bleiben sicher innerhalb des jeweiligen Hosting-Standorts. Zum Endgerät gelangt nur ein verschlüsselter Stream als Abbild der Zielumgebung. Steuersignale überträgt das System zurück zur Anwendung. Unsere Plattform trennt die dahinterliegende Infrastruktur über ein Schleusenprinzip zuverlässig vom Internet. Die Authentifizierung erfolgt ausschließlich im Backend. Endgerät und Plattform tauschen - anders als bei vergleichbaren Lösungen - keine sensiblen Daten mehr aus.“ Dazu habe man ein eigenes Streaming-Protokoll entwickelt, das mit niedriger Bandbreite auskomme.

Neue Oberfläche – auch für die Welt der „Green Screens“

Entstanden ist laut Meinke eine Application-Delivery- und Streaming-Plattform, die sich als Oberfläche über jede vorhandene Infrastruktur legen lässt und das komplette Benutzer- und Lizenzmanagement abdeckt. Neue Workspaces lassen sich schnell aufsetzen – und Applikationen für die Benutzer einfach, schnell und sicher zuweisen oder wieder entziehen. Für den Zugriff lassen sich Login-Regeln definieren, so dass Benutzer beispielsweise nur von einem freigegebenen Netzwerk auf ihre Arbeitsplatzumgebung zugreifen können. Der Workspace ist standardmäßig mit einer 2-Faktor-Authentifizierung ausgestattet, um die Identität der berechtigten Benutzer sicherzustellen.

Der Vorteil: Der User muss sich keine Zugangsdaten mehr merken – und diese auch nicht mehr suchen, neu anfordern oder eingeben. Ein einziges Passwort bringt ihn auf seinen digitalen Arbeitsplatz, von dem aus er direkt auf alle seine Anwendungen zugreifen kann, ohne sich erneut einzuloggen. Einmal registriert, ist der User an all seinen Sozialen Netzwerken, Cloud-Diensten und Anwendungen angemeldet – auch auf der AS/400. Phishing-Attacken oder durch Social-Engineering erbeuteten Passwörtern wird mit der Einführung eines zusätzlichen Anmeldefaktors entgegnet. Das kann eine mobile TAN, der verwendete Endgerätetyp oder ein vorgegebenes Netzwerk sein.

Die Oneclick AG mit Hauptsitz in Zürich wurde 2015 gegründet und hat 25 Mitarbeiter; die Entwicklung ist Prien am Chiemsee beheimatet. Der Vertrieb erfolgt derzeit über die beiden Distributoren Vanquish und Also, die vor allem Systemhäuser ansprechen.

 

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