Sägebandhersteller Wikus steigt auf neueste M3-Version um

Mut zu neuen Wegen

Wikus, Europas größter Hersteller von Sägebändern, hat auf die neueste Version von Infor M3 umgestellt. Sie hilft mit ihrem Multisite-Support jetzt dabei, die Geschäftsprozesse in mehreren Ländern zentral zu steuern und Kanban-basierte Abläufe umzusetzen. Die ERP-Software soll das Unternehmenswachstum in Deutschland und weiteren Niederlassungen des Sägebandherstellers unterstützen.

Seit 1958 liefert die Wikus-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann aus Spangenberg nahe Kassel Sägebänder für den Industriebedarf.

Seit der Gründung 1958 im nordhessischen Spangenberg hat Wikus den Betrieb kontinuierlich vergrößert. Heute arbeiten knapp 600 Mitarbeiter daran, die High-Tech-Sägebänder weltweit bereitzustellen. Von seiner ERP-Software erwartet Wikus, schnell auf schwankende Nachfragen reagieren und die Produktion passgenau auslasten zu können – also von geringerem Arbeitsaufwand und Kosteneinsparungen. Ein integrierter Produktkonfigurator schafft Transparenz und erleichtert die abteilungsübergreifende Abstimmung – für insgesamt 180 Anwender in Vertrieb, Produktion, Beschaffung, Logistik und Finanzen.

Bei der Umsetzung des Upgrade-Projektes wurde Wikus von der Management-Beratung Porsche Consulting unterstützt. Zusammen mit der Tochter des Sportwagenbauers erarbeitete der Sägebandhersteller in gemeinsamen Workshops neue Geschäftsprozesse, die nach Abschluss der Implementierung durch M3 abgebildet werden sollen. Ziel ist eine Multi-Site-Umgebung, die tagesaktuelle Informationen über Auftragseingänge, Lieferstatus oder Warenwirtschaft aller Standorte in einem System bereithält, so dass sich alle involvierten Niederlassungen als Gesamtunternehmen abbilden und überblicken lassen.

An mehr als 70 Standorten weltweit vertreibt Wikus neben seinen etwa 1.400 Produktvarianten auch Services für Anwender aus Stahlerzeugung und -handel, Maschinenbau, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Baugewerbe und Solarindustrie. Um Granit zu schneiden, bedarf es anderer Materialien als für Holzarbeiten - diamantbesetzte Sägezähne beispielsweise. Die große Produktauswahl bedeutet eine beachtliche Komplexität beim Zusammenstellen maßgeschneiderter Lösungen.

„Die Vorgängerversion von M3 hat sich seit 2004 bei uns bewährt“, meint Michael Möller, Geschäftsleitung Finanzen bei Wikus. Durch das Upgrade solle „der gesamte Betrieb weltweit – von Vertrieb, Produktion, Beschaffung und Logistik bis hin zum Bereich Finanzen – durch transparente Prozesse und Kosteneinsparungen profitieren.“ Dank der integrierten Lösung konnten die Schnittstellen weitestgehend von der Software abgebildet und so die Transparenz innerhalb des Unternehmens erhöht werden.

Das Feature Multi-Unit-Coordination (MUC) erlaubt es Wikus zudem, auch externe Unternehmen problemlos in das in Spangenberg installierte ERP-System zu integrieren. So lösen beispielsweise in den USA getätigte Transaktionen automatisch Produktionsaufträge in Deutschland aus, ohne dass auf Grund gesonderter Bearbeitungszeiten Produktionslücken entstehen. „Gerade in der heutigen Zeit bietet das MUC-Konzept wertvolle Möglichkeiten“, weiß Möller. „Unsere komplette IT befindet sich hier in Spangenberg und wir verfügen trotzdem über die vollständige Transparenz für das angeschlossene Tochterunternehmen in den USA.“

www.infor.de

www.wikus.de

Bildquelle: Wikus

 

 

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