Ausweg aus dem Dilemma: SAP-Support vom Fremdwarter

Nach SAP-Eklat: Rimini Street springt in die Bresche

Als Antwort auf die jüngsten Ankündigungen von SAP, keine weiteren Innovationen für SAP-Lizenznehmer und Nutzer der Business Suite/ECC 6.0 und S/4 Hana On-Prem bereitzustellen, verspricht der in Las Vegas beheimatete Fremdwarter Rimini Street eine langfristige Servicegarantie für SAP-Lizenznehmer sowie verbesserten Support, erhebliche Einsparungen, Zuverlässigkeit, Flexibilität und planbare Kosten.

Innovationen ohne Zwangsmigration in die S/4 Hana Cloud“ – das ist die Botschaft von Rimini Street hinter der jüngsten Bekräftigung der Garantie von 15 weiteren Jahren Support und Managed-Services für On-Premises-Kunden der SAP mit ECC und/oder S/4 Hana. Dabei kümmern sich die Amerikaner nicht nur um SAP-Systeme, sondern bieten als Drittanbieter auch Support für Oracle- und Db2-Datenbanken, die häufig die Datenhaltung für SAP ECC übernehmen. Das 2005 gegründete Unternehmen ist mit über 1.800 Mitarbeitern in 23 Ländern weltweit aktiv – und mit einer Niederlassung am Westhafenplatz in Frankfurt/Main auch hierzulande vertreten.

Während der Druck auf die ECC-Kunden steigt, auf S/4 Hana zu migrieren, verspricht Rimini Street ihnen mehr Freiheit und Flexibilität, Roadmap und Zeitplan für ihre IT-Infrastruktur selbst zu bestimmen – durch „die Möglichkeit, mit einem vertrauenswürdigen Partner zu planen, umzusetzen und mutig zu innovieren“. Schon heute nutzen laut Luiz Mariotto, Group Vice President und Principal Product Manager von SAP bei dem Fremdwarter, mehr als 800 SAP-Lizenznehmer diese Service-Angebote.

Zwei aktuelle Erklärungen von SAP haben die ECC- und S/4-Hana-On-Premises-Anwender in Aufruhr versetzt. Sie lösten Befürchtungen von jährlich steigenden Wartungskosten aus, während der Zugang zu neuen Funktionen nun ausschließlich Kunden der SAP Public und Private Cloud vorbehalten ist, die Rise in Verbindung mit SAP nutzen.

Thomas Henzler, Vorstand für Lizenzen, Service und Support der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe DSAG, erklärte: „Als Interessenvertretung von mehr als 3.800 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen wir den Unternehmen nun empfehlen, mögliche geplante S/4-Hana-Einführungen im Hinblick auf das Betriebsmodell sorgfältig zu überdenken – insbesondere vor dem Hintergrund der erneut gestiegenen Wartungskosten.“ Die Ankündigung der SAP sei „ein echter Show-Stopper und eine herbe Enttäuschung“.

„Kunden, die bereits in S/4 Hana On-Premises investiert haben, werden nun befürchten, Millionen verschwendet zu haben“, doppeöt Jens Hungershausen, Vorsitzender des DSAG-Vorstands, nach. „Es schafft kein Vertrauen, wenn SAP den Kunden nicht gleichzeitig klare Entwicklungspfade für einen nahtlosen Übergang in die Cloud und die nächste ERP-Generation aufzeigt, ohne die bisherigen Investitionen zu gefährden.“

Hier wittert der Fremdwarter seine große Chance – und schreibt: Immer mehr SAP-Lizenznehmer – auch solche, die bereits auf S/4 Hana migriert haben – entscheiden sich für Rimini Support for SAP […], um ihre IT-Investitionen effektiver zu nutzen und mehr mit ihnen zu erreichen, ohne sich um Upgrades sorgen zu müssen.“ Mit Rimini Support erhalten die Kunden, die ihr Unternehmen mithilfe von SAP-Lösungen betreiben, laut Anbieter:

  • Garantierte 15 zusätzliche Jahre Support

  • Unterstützung bei Anpassungen

  • Bereitstellung von präzisen und rechtzeitigen fiskalischen, rechtlichen und regulatorischen Aktualisierungen

  • Direkten Zugang zu einem namentlich zugewiesenen „Primary Support Engineer“ (PSE), der von einem weltweit aktiven Experten-Team unterstützt wird

  • Garantierte 10-minütige Reaktionszeit für kritische Fälle bei einer durchschnittlichen Reaktionszeit von weniger als 90 Sekunden

  • Sofortige Einsparungen von 50 Prozent der jährlichen Wartungskosten und bis zu 90 Prozent der Supportkosten insgesamt.

Überzeugt hat dieses Angebot beispielsweise GE Lighting. Der Anbieter von Beleuchtungsprodukten für Privathaushalte Theresa Szoke, Vice President of Information Technology bei der Konzern-Holding Savant Systems, wird in einer Presseinformation so zitiert: „Rimini Street war so schnell und proaktiv, dass wir uns keine Sorgen mehr über Fähigkeitslücken machen mussten.“ Der Fremdwarter sei „die Reserve, die wir brauchen“.

Iguatemi, ein Full-Service-Betreiber von 14 Shopping-Centern, zwei Outlets und drei Geschäftshochhäusern in Brasilien, wird als einer von mehr als 100 Kunden aufgeführt, die sowohl Rimini Support als auch Rimini Manage für den Betrieb ihrer umfassend angepassten ECC-6.0-Programme einsetzen und die Einsparungen in strategische Projekte reinvestieren. Valdemar Castilho, IT Operations Manager bei Iguatemi Empresa de Shopping Centers S.A., erklärt: „Der Vorschlag von Rimini Street für Application-Managed-Services hat uns aufgrund des einzigartigen Ansatzes dieses Modells begeistert. Dank der Kompetenz der Ingenieure und der extrem kurzen Reaktionszeit verschwenden wir heute keine Zeit mehr mit der Verwaltung der Tickets.“ Erst kürzlich hatte der Fremdwarter seine Manage-Services für SAP-Cloud-Produkte erweitert, um seine stark differenzierten Application-Managed-Services weiter auszubauen.

Quadient, ein britischer Anbieter von Lösungen für die Kommunikationsautomatisierung und Post- und Paketschließfächern, hat erkannt, konnte mit Rimini Street die Modernisierungsinitiativen für seine SAP-Systeme in Deutschland und Frankreich beschleunigen und war in der Lage, seine bestehende SAP-Lösung durch Upgrades des Betriebssystems, der Datenbank und der veralteten Schnittstellen unterbrechungsfrei zu modernisieren. „Das Beste daran ist, dass unsere Kunden keinen Unterschied bemerkt haben“, lässt sich Hugues Piet Lataudrie, Row Director BO Solutions und Digital BP bei Quadient, zitieren. „Wir arbeiten weiterhin zusammen, aber mit verbesserten und konformen Systemen. Und wir können eine ISO-Zertifizierung erhalten – das ist entscheidend für die Zusammenarbeit mit Partnern wie der britischen Post.“

Bildquelle: Rimini Street

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