Blick in eines der Recycling-Lager von Dell
Nachhaltigkeit betrifft jede Phase des Lebenszyklus eines Produktes: den Einkauf, die Nutzung und am Ende die Weiterverwendung oder, wenn wirklich nichts mehr geht, das Recycling und die Entsorgung. In jeder dieser Phasen können schon einfache Maßnahmen reichen, um den CO2-Fußabdruck eines Geräts zu verringern.
1. Nachhaltigkeit beginnt schon beim Einkauf
Aus ökologischer Sicht haben neue Geräte eine schlechtere Energiebilanz als ältere – sogar wenn sie eigentlich energieeffizienter arbeiten. Bei Notebook beispielsweise fallen drei Viertel des CO2-Fußabdrucks bereits in der Produktion an. Wer der Umwelt diese Belastungen ersparen will, sollte den Neukauf daher möglichst lange hinauszögern – etwa durch Erweiterungen des vorhandenen Equipments.
Beim Neukauf sollten IT-Chefs möglichst auf modular aufgebaute Geräte setzen, denn so bleiben Upgrades eine Option. Erweiterungen am Gerät, aber auch Reparaturen, sind dann am einfachsten, wenn die einzelnen Komponenten nicht verklebt sind. Bei verschraubten oder verschränkten Bauteilen lassen sich zum Beispiel der Arbeitsspeicher aufrüsten, defekte Festplatten, Akkus und Lüfter austauschen oder eine schnellere Grafikkarte einbauen.
Schon beim Kauf ist auch die richtige Dimensionierung der Hardware wichtig: Prozessor, Grafikkarte, Bildschirm und Netzteil beeinflussen den Stromverbrauch der Geräte maßgeblich. Grundsätzlich sollten sie daher den tatsächlichen Nutzungsszenarien angepasst, also weder über- noch unterdimensioniert sein. So gibt es für den Einsatz von Rechnern in rauen Umgebungen wie Baustellen oder Produktionshallen robuste Geräte, die nicht bei Staubwolken oder Erschütterungen sofort die Arbeit einstellen. Derart passend für den Einsatz optimiert, lebt ein Notebook länger.
2. Umweltbewusster Umgang mit ausgedienten Geräten
Die meisten Computer können im Anschluss an ihren Einsatz in Büros oder Fertigungsanlagen noch ein zweites Leben führen – zum Beispiel als Gerät im Schulungsraum, für einfachere Anwendungen in der Firma oder als Spende für Bildungseinrichtungen oder Vereine.
Falls am Ende des Lebenszyklus eines Computers aber tatsächlich keine Nutzung mehr möglich ist, sollte eine umweltschonende Entsorgung folgen. Dabei hilft es, wenn der Hersteller schon bei der Produktion auf Recyclingfähigkeit achtet, zum Beispiel durch die Verwendung wenig belastender Lacke im Gehäuse. Es ist außerdem sinnvoll, beim Kauf Geräte zu bevorzugen, die aus kreislauffähigen Materialien bestehen, also aus recycelbaren Rohstoffen. Der Anteil dieser Materialien kann mehr als 90 Prozent eines Produkts aus-machen. Bei der endgültigen Entsorgung machen solche Geräte dann weniger Probleme.
3. Nachhaltigkeit zwischen Kauf und Entsorgung
Dell hat auch Alltagstipps für das Arbeiten mit geringem CO2-Fußabdruck parat. Zu den wichtigsten Beiträgen der Belegschaft zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks gehört die Optimierung des Stromverbrauchs. So sollten Rechner und Monitore am Ende eines Arbeitstages nicht einfach nur in den Standby-Modus versetzt, sondern ganz von der Stromversorgung getrennt werden. Erst dann verbrauchen sie tatsächlich keinen Strom mehr.
Der Feierabend ist auch eine gute Zeit, um einmal kurz über den Rechner zu wischen. Speziell Lüfter vertragen hin und wieder den Einsatz eines -Staubwedels, weil sie dann besser – also sparsamer – arbeiten.
Und in Arbeitspausen ist es, anders als nach Feierabend, sinnvoll, den Ruhemodus des Rechners zu nutzen, um wenigstens ein wenig Strom zu sparen. Auf Bildschirmschoner sollten die Mitarbeiter aber verzichten, denn heutzutage steigt der Stromverbrauch bei deren Nutzung um bis zu 50 Prozent an, wobei aufwändige 3D-Animationen zu den größten Stromfressern zählen.
Zum umweltfreundlichen Arbeiten gehört auch der Verzicht auf Aus-drucke, die sowohl Energie als auch Verbrauchsmaterialien kosten und zudem die Feinstaubbelastung im Büro erhöhen können, falls die -Drucker nicht in separaten Räumen auf-gestellt sind.
Nachhaltigkeit schafft für Unternehmen und Umwelt eine echte Win-Win-Situation: Nicht nur verringern die aufgezeigten Maßnahmen den CO2-Fußabdruck in jeder Phase eines Gerätelebens erheblich, sie helfen mit längeren Lebens-zyklen und geringerem Stromverbrauch zusätzlich auch den Unternehmen dabei, Kosten einzusparen.
Bildquelle: Dell