Christoph Kind steigt auch bei Schwesterfirma Fischmaster ein

NCT bekommt Verstärkung

Christoph Kind (53) steigt ab sofort als Gesellschafter und kaufmännischer Geschäftsführer bei der NCT GmbH ein. Technischer Geschäftsführer des Spezialisten für IT-Infrastrukturen und Cloud-Computing in Trebur bleibt Eric Nürnberger. Gleiches gilt für die Zanderzüchterei Fischmaster IP-Services GmbH.

Christoph Kind, NCT

Wirtschaftsingenieur Christoph Kind will die Unternehmensstruktur sowie die Entscheidungswege zukunftsorientiert aufzustellen.

Beide Unternehmen werden künftig unter dem Dach der Kind-Nürnberger-Beteiligungsgesellschaft mbH geführt. Der Wirtschaftsingenieur Kind war mehr als 25 Jahre in leitenden Positionen in der Lebensmittelindustrie (u.a. Zuckerhandelsunion und Bahlsen) tätig – und berät nun mittelständische Unternehmen bei der strategischen Neuausrichtung. Mit Hilfe seines Knowhows sollen sowohl bei Fischmaster als auch beim IBM-Partner NCT schnellere und schlankere Prozesse, besserer Kundenservice und ein effizienteres Supply-Chain-Management realisiert werden.

Fischmaster, Zanderzüchter mit Hessens größter Indoor-Aquakultur, setzt auf stark digitalisierte Prozesse, bei denen zukünftig soll auch Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen soll. Dazu wird Cloud-Computing benötigt. Die standortunabhängige Nutzung und Speicherung von IT-Infrastruktur und Rechenleistung ist ein wichtiges Geschäftsfeld von NCT. Der Spezialist für IT-Lösungen überführt klassische Rechenzentren von mittelständischen Unternehmen in die moderne Technologie des Cloud-basierten Arbeitens.

Kind will beide Häuser auf Wachstumskurs bringen. Dazu sei es notwendig, „unsere Unternehmensstruktur sowie die Entscheidungswege zukunftsorientiert aufzustellen und durch weitere Kooperationen mit führenden europäischen Forschungsinstituten auszubauen.“

Gründer Eric Nürnberger sieht viel Potenzial, das die Umorganisation mit sich bringt: „Zander sind ausgesprochen anspruchsvoll und schwierig zu züchten. Schon heute steuern wir bei Fischmaster die Mess- und Regeltechnik für die Wasserparameter mithilfe unserer spezialisierten IT.“ Schon heute sei der gesamte Betrieb bei Fischmaster auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Es werde ausschließlich mit natürlichen Produkten gearbeitet, Medikamente oder Antibiotika kommen nicht zum Einsatz.

Die Anlage trägt sich laut Nürnberger energetisch nahezu selbst: Die gesamte benötigte Wärme sowie 70 Prozent des Stroms werden über Photovoltaik-Anlagen produziert. Mit Hilfe einer mehrstufigen Filteranlage wird bei Fischmaster der Wasserverbrauch reduziert: So muss die Kreislaufanlage nur etwa drei Prozent des Wassers pro Tag austauschen. Aquaponik ist schon lang selbstverständlich: Das Altwasser wird als natürliches Düngemittel in Gewächshäuser eingeleitet.

Bildquelle: NCT GmbH

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