Im ersten Schritt werden bestehende Lösungen im Bereich Umsatz- und Budget-Planung ersetzt. Im zweiten Schritt kommen Vertriebs-Reporting und Finanzkonsolidierung hinzu. Auch Produktions-Controlling und Supply-Chain-Planung sollen in Zukunft über die neue Software gesteuert werden. Bislang nutzt der langjährige Anwender von SAP auf IBM Power i dafür noch zwei unterschiedliche Produkte.
„Wir bekommen Daten von 25 Standorten weltweit aus verschiedenen ERP-Systemen. Diese Daten können wir jetzt in einem Single-Point-of-Truth (SPoT) zusammenführen und sie für Planung, Reporting und Analyse nutzen“, berichtet Martin Schmälzle, IT-Leiter bei CHT. „Board besticht dabei durch eine sehr benutzerfreundliche Bedienoberfläche. Dadurch ermöglichen wir es vielen sehr unterschiedlichen Nutzergruppen eigenständig mit dieser Software zu arbeiten.“ Zunächst sollen über 350 Mitarbeiter Zugang zu der Board-Plattform bekommen.
Die Umsetzung des Projektes ist Anfang Februar 2021 gestartet, wobei Board die Einführung unterstützt und vor allem für den Know-how-Transfer und das Coaching der CHT-Mitarbeiter sorgt. „Für uns […] ist es wichtig, dass wir möglichst viel eigenständig machen können“, erläutert Nico Wawerek, für das Controlling bei CHT verantwortlich. „So bleiben wir agil und sind in Zukunft in der Lage, neue Anforderungen unabhängig von externer Beratung flexibel und eigenständig umzusetzen.“
CHT setzt auf die Cloud-Version von Board. Die Browser-basierte Bereitstellung in der Cloud sorgt dafür, dass die Plattform standortunabhängig zur Verfügung steht und keine zeitraubenden Roll-Out-Strategien notwendig sind. Das ist gerade in Zeiten von Homeofffice ein großer Vorteil.
Die CHT Germany GmbH in Tübingen ist Hauptsitz der Firmengruppe, die sich auf nachhaltige chemische Produkte und Prozesslösungen fokussiert – zum Beispiel im Bereich Textilien. Auch in den Bereichen Silikone, Baustoffe, Farben, Lacke, Papier, Agrar sowie Reinigungs- und Pflegeprodukte gibt es innovative Industrie-Produkte und Prozesslösungen. Die CHT-Gruppe ist mit Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit durch 27 Gesellschaften vertreten und erzielte im Geschäftsjahr 2019 mit 2.200 Mitarbeitern einen Konzernumsatz von 535 Mio. Euro.
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