Abseits von Standardsoftware und traditioneller Neukonzeption

Neue Horizonte dank Robotik & KI

Die Ettlinger ML-Software GmbH, spezialisiert auf Software-Modernisierung und -Entwicklung, verspricht gemeinsam mit ihrem Partner Specific Group eine „bahnbrechende Transformation“. Gelingen soll die mit Hilfe ihrer Suite iNew, sowohl für Legacy-Programme auf Basis von IBM i als auch für den gesamten Software-Entwicklungs­zyklus. Durch den Einsatz von Robotik und KI erziele man „revolutionäre, verbesserte Resultate, die insbesondere junge Entwickler ansprechen und fesseln“.

  • Von einem „Rundum-sorglos-Paket“ spricht Franz Zahn, Geschäftsführer der Specific Group.

  • ML-Geschäftsführer Torsten Klinge verspricht „signifikante Zeit- und Kostenvorteile in der Entwicklung“

Mit dieser Alternative zur Migration auf Standardsoftware oder zur kompletten Neugestaltung bewährter Anwendungssysteme verspricht ML-Geschäftsführer Torsten Klinge „signifikante Zeit- und Kostenvorteile in der Entwicklung“, und das bei gleichbleibend hoher Qualität für Browser- und Desktop-Anwendungen. Ansprechen will er mit seiner neuen Suite vorrangig Unternehmen, die die Herausforderungen und Risiken vermeiden wollen, die mit einem Umstieg auf Standardsoftware oder einer ­völligen Neu­entwicklungen verbunden sind. ­Firmen, die den Best-of-Breed-Ansatz verfolgen, um ihre Software-Infrastruktur in sämtlichen Geschäftsbereichen optimal auszurichten, erhalten maßgeschneiderte Lösungen, mit denen sie ihre Marktvorteile weiter ausbauen können.

Specific Group als Servicepartner

Im Rahmen der Strategie, die Software­Entwicklung und individuelle Anwendungssysteme auf den neuesten technischen Stand zu bringen, arbeitet ML nun als Produktentwickler mit der ­Specific Group (SPG) als Dienstleister zusammen, sowohl in der IBM-i-Welt als auch darüber hinaus.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die Partner versprechen ein „Rundum-sorglos-Paket“ für alle iNew-Projektabschnitte, von der Evaluierung bis zum Echtbetrieb. Gemeinsam biete man einen Ausweg aus technischen und personellen Problemen im ­IBM-i-Umfeld, erklärt Franz Zahn, Ge­schäftsführer der Specific Group, auch dank eines Teams von über 415 IT-Experten, das Specific beisteuere. „Damit können bei angemessener Projektbesetzung die Umsetzungszeiträume zusätzlich verkürzt werden“, betont Zahn.

Was unterscheidet iNew vom Produkt iNow? „Die Unterschiede sind erheblich größer als nur das ‚e‘ anstelle des ‚o‘“, schmunzelt Klinge. „Wie der Name schon sagt, findet mit der iNew-Suite eine umfassende Erneuerung der Software und ihrer Entwicklung statt. Dabei fangen wir nicht bei null an und entwickeln jede Programmzeile, User-Maske und jeden Datenzugriff manuell neu, sondern nutzen dafür Robotic, KI und das für die Db2 adaptierte eXpress-App-Framework (XAF). So können wir iNew-Projekte mit einem Bruchteil des zeitlichen und finanziellen Aufwandes realisieren, der bei kompletter Neuentwicklung oder Standardsoftware-Einführung mit ­Customizing oder herkömmlicher Programmierung anfällt.“

Ein wesentlicher Bestandteil der iNew-Suite ist der ORM-Designer. Mit ihm wird als erstes die Db2-Datenbankstruktur analysiert, um daraus ein objekt-relationales Modell zu erstellen. Diese Modellierung wird nach Bedarf überarbeitet, z.B. um aussagekräftige Feldnamen und Langtexte für Tool-Tipps zu ergänzen, zweckentfremdete Felder zu glätten oder neue und zusammengesetzte Felder außerhalb der Db2 anzulegen. 

Modellierung als Grundlage für die Phase 2 

Diese Modellierung bildet die Grundlage für die Phase 2 – die Erzeugung der neuen Software auf Basis der vorhandenen Db2-Daten. Hier werden Standard-Features wie die Navigation innerhalb der Software, das Anzeigen, Bearbeiten, Löschen, Suchen, Filtern, Exportieren von Daten sowie optionale Funktionen wie User-/Rechte-Verwaltung, Dashboards, Reporting, KPIs und vieles mehr hochautomatisiert realisiert.

„Nach Phase 2 verfügt die […] erstellte Software bereits über alle Funktionen zur Datenverarbeitung, schnellen Navigation, den gewählten optionalen ­Features und bietet damit schon in bester State-of-the-art-Qualität die meisten Funktionen der alten Legacy-Software“, unterstreicht Klinge. „Danach folgt die manuelle Implementierung der individuellen Besonderheiten – wie Schnittstellen, spezielle Berechnungen und Programmabläufe oder Programmaufrufe auf IBM i.“

Während iNow-Anwendungen den 5250-Datenstrom nutzen und daher die IBM-i-Programme im Backend aktiv bleiben, arbeiten iNew-Anwendungen nur noch mit den Db2-Daten. Die Legacy-Anwendungen bleiben in beiden Fällen unverändert und können auch weiterhin im „Green Screen“ genutzt werden. So soll durchgängig die 100%ige Arbeitsfähigkeit und ein evolutionärer Übergang bis zur Abschaltung der Altanwendungen gewährleistet werden.

Risikoarm und attraktiv

Firmen, die sich von RPG & Co. wegorientieren, beschreiten mit iNew einen risikoarmen Weg hin zur Öffnung ihrer IT für State-of-the-art-Technologien, so Klinge. Das erhöhe auch ihre Attraktivität für IT-­Personal, so dass sie dann aus viel einem ­größeren Fachkräfte­angebot ­rekrutieren können.

Sowohl ihre individuelle Business-­Software als auch deren Entwicklung sind wieder auf dem heutigen Stand, was die Arbeitseffizienz der Anwender und Entwickler steigert. Dank des hohen Automatisierungsgrades ist der verbleibende manuelle Aufwand übersichtlich und klar kalkulierbar und mit den bereitgestellten Fachkräften in der Regel innerhalb von Monaten umgesetzt. Entsprechend schnell amortisieren sich die getätigten Investitionen.

„Uns ist klar, dass unser iNew-Ausweg aus den bekannten Legacy-Problemen für viele IBM-i-Spezialisten zwar verlockend klingt – aber auch zu schön, um wahr zu sein“, sagt Franz Zahn. Wer jedoch beide Partner kenne, „der weiß auch, dass wir nichts versprechen, was wir nicht halten. Den Beweis erbringen wir deshalb gern vorab mit einem Proof-of-Concept, das Ungläubigkeit in Überzeugung verwandelt und Entscheidungssicherheit bringt“. 

Bildquelle: ML Software, Specific Group

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