EDI-Outsourcing-Dienstleister löste Seeburger durch Pranke ab

Neuer EDI-Konverter für CPA

Neue Kundenanforderungen erfordern neue Lösungen. Daher hat die CPA Software Consult GmbH, ein ERP-Dienstleister für die Schuhbranche aus Langenfeld, von Seeburger auf den EDI-Konverter eBiss der Karlsruher Pranke GmbH umgesattelt. Nach der Migration steht nun ein modulares EDI-System zur Verfügung, für das CPA selbst Strukturen programmieren und individuelle Anpassungen vornehmen kann.

  • Die Integration der EDI-Middleware in die IT-Infrastruktur von CPA

Der neue EDI-Konverter wird bei CPA Software Consult für die EDI-Kommunikation der Partner aus der Schuhbranche mit dem eigenen ERP-System CPA Shoe Factory eingesetzt. Daneben nutzt auch der 240 Mitarbeiter starke Kölner Werkzeughändler Gödde den EDI-Konverter für die Anbindung an sein SAP-System. In dem Migrationsprojekt wurden Migrationsfakten 100 Mappings konvertiert, 40 Datenformate und Typenkombinationen erstellt und 200 Kunden bzw. Lieferanten angebunden. Bei dem Langenfelder ERP- und EDI-Dienstleister bewältigt das eBiss-System nun jeden Monat zuverlässig 35.000 Nachrichten.

Die modulare Struktur des neuen Systems erleichtert die Anpassung des Nachrichten-Workflows. Neue Kunden und Lieferanten der CPA-Kunden können durch den objektorientierten Konfigurationsansatz deutlich schneller und einfacher als bisher an das System angebunden werden. Ebenso ist es möglich, neue Nachrichtenformate quasi auf Knopfdruck zu generieren und einzubinden. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um bekannte Standardformate (wie beispielsweise Edifact oder SAP Idoc) handelt oder um CPA-eigene Strukturen. Darüber hinaus können Mappings besser vereinheitlicht und zusammengefasst werden.

Web-Frontend für die EDI-Supply-Chain

Den Transferzustand und den Inhalt ihrer Nachrichten in der EDI-Supply-Chain können die Kunden mit dem standardmäßig vorhandenen Web-Frontend auch selbst recherchieren. „Dadurch hat sich der Support-Aufwand bereits deutlich reduziert. Aber auch unsere Partner profitieren, da sie ihre Recherche durchführen können, wann immer sie wollen“, sagt Jörg Spiegelhoff, Geschäftsführer von CPA Software Consult. Unter dem Strich sei zu erwarten, dass sich die Vorteile der Migration für CPA und alle Kunden sowohl in den Betriebsabläufen als auch in der deutlich schnelleren und kostengünstigeren Einrichtung und Wartung ebenso positiv auswirken wie in zukünftigen EDI-Projekten. Konkrete Vorteile seien:

  • Neuanbindungen weniger aufwändig
  • Email-Benachrichtigung bei Fehlern
  • Modularer, flexibler Aufbau
  • Einfache Handhabung
  • Stabiles System
  • Schnelle Fehlersuche
  • Optimierte Prozesse
  • Direkte Datenbankanbindung (erübrigt den Austausch von Dateien)
  • Individuelles Programmieren und Einbinden neuer Funktionen und Strukturen
  • Web-Frontend für die Partner von CPA

Laut Björn Heise, Projektleiter Migration bei der CPA Software Consult, verlief die Migration auf den neuen EDI-Konverter reibungslos. „Wir hatten stets einen persönlichen Ansprechpartner der Firma Pranke an unserer Seite, der uns schnell und kompetent unterstützen konnte.“ Für den Support der Kunden habe man ein hauseigenes Team erfahrener EDI-Experten, das alle anfallenden Aufgaben übernimmt, wie beispielsweise die Kundenkommunikation oder Mapping-Anpassungen. Eine CPA-eigene Neuentwicklung sind Mappings für XRechnungen, also für das Standardformat, das seit November 2020 bei der Rechnungserstellung an Bundesbehörden Vorschrift ist.

Die neuen Software-Partner

Die CPA Software Consult GmbH in Langenfeld ist Anbieter einer Branchensoftware für die schuhproduzierende Fashion-Industrie. Gegründet 1971, verfügt CPA über 50 Jahre Branchenwissen – und verspricht mit der Shoe-Factory-Plattform IT-Unterstützung für alle Schritte entlang der Wertschöpfungskette in der Schuhbranche. Dieses PLM/ERP-System verbindet als Kernprodukt alle Elemente in der Supply-Chain, von der Kollektionsentwicklung (PLM) über Einkauf, Vertrieb, Produktionsplanung bis zum Versand. Das ermöglicht den Kunden eine standortübergreifende, weltweite Zusammenarbeit über eine einzige Datenbasis. Als Spezialist auch in der Beratung begleitet CPA darüber hinaus viele Kunden in der deutschsprachigen Schuhindustrie seit Jahren bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse; der EDI-Datenaustausch ist in dieser Branche Standard.

Auch die Karlsruher Pranke GmbH berät Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse. Durchgängige Datenlogistik ermöglicht innovative Geschäftsmodelle und vernetzte Systeme; besonderes Augenmerk liegt daher auf Business Process Re-Engineering. Der Schwerpunkt liegt seit Gründung vor 25 Jahren im Textilsektor. Der EDI-Konverter passt sich in alle Prozesse ein und soll es auch technikfernen Abteilungen ermöglichen, direkt mit ihren Nachrichten zu arbeiten oder EDI-Prozesse per Schalter zu steuern – und das innerhalb der gewohnten Software-Oberfläche.

Bildquelle: Pranke GmbH, Pexels / Pixabay

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