Die Macher des Deals (von links): Norbert Rotter, CEO bei NTT Data Business Solutions und die beiden Natuvion-Gründer und Geschäftsführer Holger Strotmannr und Patric Dahser
Natuvion wurde 2014 in Walldorf gegründet und expandierte in den Folgejahren international. Das bisher inhabergeführte Unternehmen beschäftigt heute mehr als 250 Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei, den USA und Australien und soll auch weiterhin als eigenständige Marke auftreten.
Beide Unternehmen arbeiten bereits seit einigen Jahren partnerschaftlich zusammen. Seit 2020 bündeln sie ihr Wissen und Know-how, um anspruchsvolle S/4-Hana-Projekte umzusetzen. „Die bisherige Zusammenarbeit war nicht nur sehr erfolgreich, sondern hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Da ist es nur folgerichtig, dass wir an einer gemeinsamen Wachstumsstrategie arbeiten“, sagt Patric Dahse, Mitbegründer und Geschäftsführer Natuvion Group. Mit dem Schulterschluss will Holger Strotmann, Gründer und Geschäftsführer Natuvion Group, „unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erweiterte Karriere-Chance im internationalen Umfeld bieten“. Immerhin beschäftigt der ebenfalls auf SAP spezialisierte neue Mehrheitseigner als Teil der japanischen NTT Group mehr als 12.000 Menschen in 30 Ländern.
„Mit der mehrheitlichen Beteiligung an Natuvion vertiefen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit unserer Unternehmen und bauen unsere führende Marktposition im Bereich Cloud-Migration weltweit stärker aus“, so Norbert Rotter, CEO von NTT Data Business Solutions. „Insbesondere die Produkte von Natuvion rund um das Thema Datentransformation und das Branchen-Know-how, vor allem im Energie- und Versorgungssektor, eröffnen uns gemeinsame neue Wachstumspotenziale.“
Natuvion gehört mit der Materna-Tochter CBS und SNP zur exklusiven Gruppe der weltweit führenden Transformationsexperten unter der Leitung von SAP; ursprünglich gehörte auch Datavard zu dieser Gruppe, wurde dann aber im Sommer 2021 von SNP aufgekauft. Die vier Partner des „SAP S/4 Hana Selective Data Transition Engagement“ definieren gemeinsame Standards, Verfahren und Prozesse für die Migration auf die aktuelle ERP-Software des Marktführers. Die erarbeiteten Methoden automatisieren diese komplexen Prozesse und sollen nahezu betriebsunterbrechungsfreie Migrationen und Restrukturierungen ermöglichen. Das gilt besonders für Carve-in- oder Carve-out-Prozesse im Rahmen von M&A-Transaktionen. Hier müssen IT-Landschaften so angepasst werden, dass Unternehmen möglichst schnell Systeme und Daten auftrennen oder neu zusammenführen können.
Bildquelle: NTT Data Business Solutions