Zerstäubungstechnik und Sprühsysteme zur Oberflächenbehandlung mit Lack und Lösemitteln aus Winnenden.
Neben der technischen Entwicklung ist bei Reiter auch die Fertigung der mechanischen Komponenten sowie die Realisierung der Automatisierungstechnik im eigenen Hause angesiedelt. Um diese Gesamtprozesse und das einhergehende umfassende Projektmanagement übergreifend besser steuern zu können, entschieden sich die Verantwortlichen für die Implementierung der integrierten Geschäftssoftware ams.erp. Ziel ist die weitreichende Vernetzung aller geschäftlichen Vorgänge durch die neue Business-Software und die Reduzierung von Routineaufgaben, die Zeit für die Produktentwicklung freisetzt.
Für Geschäftsführer Harald Reiter war ein Schnitt erforderlich: „Die Zuverlässigkeit der AS/400 ist legendär. Auf die Zukunft gerichtet sahen wir allerdings Probleme hinsichtlich der Verfügbarkeit von Hardware-Komponenten und zudem keine Möglichkeit einer weitergehenden Vernetzung unserer geschäftlichen Vorgänge.“ Damit meint er sein altbewährtes Power4-Schätzchen, das noch unter OS/400 V5R2 läuft, das IBM zwischen 2002 und 2007 vermarktet hat. Beides wird längst nicht mehr von IBM supportet – und der damit beauftragte Fremdwarter hat signalisiert, dass die Ersatzteile allmählich knapp werden. Ein Upgrade auf neue Power-Technologie wäre zu teuer geworden.
Im Zuge des Hardware-Wechsels suchten die Verantwortlichen folgerichtig auch eine moderne Geschäftssoftware. Ausschlaggebend für die Wahl der Software der ams Solution AG waren laut Harald Reiter die Durchgängigkeit der einzelnen Software-Module sowie die Kompetenz der Ansprechpartner des Software-Anbieters.
Die neue Software soll dafür sorgen, alle relevanten Daten nur einmal erfassen zu müssen und dann innerhalb der gesamten Unternehmung für sämtliche Teilprozesse bereitzustellen. Die Verfügbarkeit von Echtzeitinformationen, die sowohl firmenintern als auch bei den Kunden vor Ort anfallen, erachtet der Firmenchef als „echten Mehrwert“ für sein Unternehmen. Mehrwert bedeutet für ihn konkret: Mehr Transparenz, verbesserte Projektabläufe, kürzere Reaktionszeiten, Fehlerminimierung und die Möglichkeit, die Mitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten, um mehr Zeit für die Entwicklung kreativer Produktlösungen gewinnen.
Die Branchenausrichtung der Standardsoftware auf die speziellen Belange von Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigern sowie das einhergehende Know-how der ams-Mitarbeiter spielte bei der Entscheidungsfindung eine gewichtige Rolle, so Harald Reiter: Die Fokussierung des Softwareherstellers auf die Losgröße 1+ „entspricht exakt unserem Geschäftsmodell und unseren täglichen Aufgaben. Hier erwarten wir wertvollen Input bei der Optimierung unserer Prozessabläufe.“
Bildquelle: Reiter GmbH