Höffners Möbelhaus Düsseldorf/Neuss
Bei einem wachsenden Unternehmen wie der Krieger-Gruppe, hinter Ikea einer der größter Player im Möbelmarkt, ist die Stabilität des zentralen ERP-Systems essentiell. Die neue ERP-Software, die eine Vielzahl unterschiedlichster Zugriffe performant, zuverlässig und sicher verarbeiten muss, soll wie der Vorgänger kein Provisorium sein, sondern wie dieser dauerhaften Nutzen für das Geschäft stiften.
Der digitale Wandel verlangt auch im Möbelhandel nach praktikablen, barrierefreien Lösungen, die allen gerecht werden: Vom Kunden über den Mitarbeiter bis zum Unternehmen als Ganzes. Daher spielt auch der Fokus auf die Zukunft des Möbelhandels eine zentrale Rolle. Bei der Entwicklung des neuen ERP-Systems geht es folgerichtig vor allem darum, eine Software entstehen zu lassen, die langfristig Bestand hat und dynamisch erweiterbar ist. Außerdem ist es entscheidend, das richtige Gleichgewicht zwischen technischer Erneuerung des vorhandenen ERP-Systems und Innovation zu finden.
Daran arbeiten bei Krieger Digital, dem digitalen Herz der Unternehmensgruppe, Entwickler, DevOps-Experten und Administratoren. Das gut 200 Mitarbeiter starke Team sorgt nicht nur dafür, dass Software-Systeme, Interfaces und die IT-Architektur reibungslos funktionieren, sondern es entwickelt auch eigene Software-Tools, Anwendungen, Betriebssysteme und Hardware, um den Betrieb des Unternehmens zu gewährleisten – darunter eben auch das neue ERP-System W4K. In Arbeit ist nicht nur das Backend, sondern auch das UI-Webdesign, die Standardisierung der Web-Frontends, Programmierung in Java Script, React, Typescript, HTML/CSS und aktuellen Techniken wie Flexbox und CSS Grid sowie die Qualitätssicherung durch UI-Tests.
Erklärtes Ziel ist die Modernisierung der gesamten Systemlandschaft durch die Implementierung eines möglichst perfekten End-to-End-Systems und die Entwicklung einer schlanken, universal integrier- und skalierbaren Anwendungssoftware. „Wir müssen es schaffen, das neue System modular und flexibel zu gestalten“, weiß Olaf Mertens, der Leiter des Architektur-Teams. „Die technologische Entwicklung in der Software-Welt wird immer rasanter. Wir können heute noch nicht wissen, welche Anforderungen in fünf Jahren auf uns zu kommen.“
Die große Herausforderung dabei: Das Umschreiben von zwei Millionen noch in RPG programmierten Programmzeilen in Java-Code – und das unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Stakeholder. Trotz der schnellstmöglichen Umsetzung soll die Anwendungsmöglichkeit der Software in den nächsten Jahrzehnten sichergestellt werden, zum Beispiel durch sorgfältige Auswahl der eingesetzten Basistechnologien.
Die Hauptaufgabe des W4K-Projektes ist es also, das seit 30 Jahren eingesetzte ERP-System in den nächsten Jahre durch eine neue, verbesserte Version abzulösen. Bei Krieger Digital heißt es dazu: „Schwerpunktmäßig konzentrieren wir uns auf:
Modernisierung bedeutet hier konkret die Verschlankung des vor 30 Jahren programmierten RPG-Codes, dessen Aktualisierung auf den Technologie-Stack „Java / Typescript“ und die Erneuerung des Software-Aufbaus durch eine intensive, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit bei der Erhebung der Requirements, des Interface-Designs, der Architektur sowie der Implementierung bis hin zum Roll-out.
Bildquelle: Höffner Möbelgesellschaft GmbH