Klartext von Jan Wildeboer, Open Source Evangelist, Red Hat

Ohne Open Source läuft nichts mehr

Der Open-Source-Siegeszug beginnt mit dem World Wide Web, dessen Grundstein Tim Berners-Lee vor rund 30 Jahren gelegt hat. Die heutige Welt funktioniert – privat und geschäftlich – nur mit Open Source. Denn ohne Open Source gäbe es kein modernes Internet und viele Social-Media-Plattformen wären undenkbar.

Auch Smartphones, Navigationssysteme im Auto oder Saugroboter wären reine Fiktion. Zudem ist das moderne Wirtschaftsleben ohne Open Source undenkbar, es sei denn, man würde auf Cloud-Services, den Börsenbetrieb oder die Digitalisierung verzichten. So setzen alle führenden Cloud-Anbieter heute ausnahmslos auf quelloffene Lösungen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9-10/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Open Source ist in der heutigen Welt der Technologie-Enabler schlechthin: Prominente Beispiele sind Cloud Computing, Internet der Dinge, Autonomes Fahren, Big Data, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen oder gänzlich neue Software-Architekturen. Aktuell treiben Open-Source-Plattformen gerade in der Telekommunikationsbranche und bei 5G-Infrastrukturen Innovationen massiv voran.

Die Vorteile von Open Source sind weitreichend: Dazu gehören die Flexibilität, die Unabhängigkeit, die Anpassungsfähigkeit und die Nutzerkontrolle. Open Source mit seinen standardisierten, offenen Schnittstellen ist die Basis für die Vernetzung von Unternehmen – und auch von Privatpersonen.

Die ewige Frage mag lauten: Offenheit oder Geschlossenheit? Der große Pluspunkt bleibt immer bestehen: Open Source führt schneller zum Ziel – allein schon aufgrund des Innovationspotenzials der Community.

Bildquelle: Red Hat

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