Bei der Frage nach der zukünftigen Hauptrolle des physischen Ladengeschäfts fielen die Antworten eindeutig aus: Mit 71 Prozent gaben fast Dreiviertel der Befragten aus dem DACH- und CEE-Raum an, dass sich ein Hybrid aus Online- und Offline-Handel etablieren wird, wobei 61 Prozent die Alleinstellung gegenüber der Konkurrenz bei der Umsetzung als größte Herausforderung nannten.
Die Ergebnisse der Scandit-Studie verdeutlichen auch die potentiellen Herausforderungen, die mit der Implementierung von innovativer Technologie in den Filialbetrieb einhergehen. 57 Prozent der Befragten nannten die Integration mit bestehenden Systemen als ihre größte Sorge. Aber auch die technischen Erfahrungen, die Mitarbeiter vor Ort in den Geschäften machen, bereiteten einigen Sorgen – 29 Prozent sahen hier die größte Herausforderung. 36 Prozent kämpften hingegen mit veralteter Hardware.
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„Die Studie zeigt, wie wichtig die Technologie ist, um die Kluft zwischen der digitalen und der physischen Welt zu verringern“, verdeutlicht Samuel Müller, CEO von Scandit. „Es ist von entscheidender Bedeutung, den Mitarbeitern in den Geschäften vertraute Technologien zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, die Arbeitsabläufe zu verbessern und ein nahtloses Kundenerlebnis zu schaffen.“
Die befragten Unternehmen betrachteten die Schaffung eines differenzierten Kundenerlebnisses als die größte Herausforderung. Die Hälfte aller Befragten arbeitet darauf hin, die Mitarbeiter-Kunden-Bindung weiter zu verbessern. Verständlicherweise wird der persönliche Kontakt zwischen Mitarbeitern und Kunden von 100 Prozent der Führungskräfte mit Vertriebsschwerpunkt als entscheidend angesehen.
Die Führungskräfte des Einzelhandels gaben auch im Detail an, welche kritischen betrieblichen Aufgaben die meiste technische Unterstützung benötigen: Die Verwaltung des Lagerbestands wird von 50 Prozent als größte Herausforderung genannt, während 43 Prozent die größten Probleme in der Regalverwaltung sehen. 36 Prozent wünschen sich außerdem Unterstützung bei der Kundenberatung und 39 Prozent benötigen Hilfe bei der Kommissionierung.
Die Ergebnisse der Studie belegen deutlich auch die Notwendigkeit, die Technologien für den Ladenbetrieb zu verbessern. 46 Prozent der Einzelhandelsleiter waren der Meinung, dass Datenmanagementsysteme für die Erfüllung von Omnichannel-Aufgaben unerlässlich sind. Mit ihnen können Führungskräfte auf wertvolle Daten zugreifen und in Echtzeit wichtige Einblicke in den Offline- und Online-Bestand sowie in andere Bereiche wie Regalmanagement oder Preiskontrolle erhalten.
Bildquelle: Scandit AG