Großangelegtes Transformationsprogramm gestartet

One IT für Putzmeister

Mit einem großangelegten Transformationsprogramm will die Putzmeister-Gruppe mit Hauptsitz in Aichtal ihre Marktführerschaft in der Betonbauindustrie sichern. 150 Mitarbeiter in 16 Arbeitsgruppen aus 15 Ländern arbeiten an rund 500 kleineren und größeren Initiativen wie z. B. „One IT“, bei der es um Putzmeister 4.0 geht.

Betonpumpen von Putzmeister im Einsatz - hier in Spanien.

„Kostendruck, wachsende Konkurrenz aus Asien sowie die Digitalisierung der betonverarbeitenden Bauindustrie sind Herausforderungen, denen wir uns als Premiumanbieter zukünftig stellen müssen“, erläutert Martin Knötgen, Geschäftsführer des rund 3.000 Mitarbeitern und 764 Mio. Euro Jahresumsatz (2017) starken Mittelständlers, den Grund für jetzt gestartete weltweite Initiative.

Das Veränderungsprogramm soll die Wirtschaftlichkeit steigern und den Kunden stärker in den Fokus rücken. Auch schafft das Programm den nötigen Rahmen, um in Zukunftsmärkte zu investieren. Dabei können neue Anforderungen an die Mitarbeiter entstehen. Aktuell hat der langjährige AS/400-Anwender als ERP-System SAP im Einsatz.

„Wenn wir in Zukunft nötige Kompetenzen nicht mit der bestehenden Belegschaft abdecken können, werden neue Arbeitsplätze entstehen“, versichert Knötgen. „Sollten bestimmte Mitarbeiter im Zuge des auf mindestens fünf Jahre angelegten Veränderungsprogramms intern nicht so zu besetzen sein, wie benötigt, ist es unser erklärtes Ziel, alle Maßnahmen sozialverträglich zu lösen“. Für den Firmenchef ist der Putzmeister der Zukunft nicht nur Maschinenhersteller, sondern Lösungsanbieter, der in der Zusammenarbeit mit seinen Partnern sämtliche Prozesse auf der Baustelle vernetzt.

Knötgen verhandelt derzeit mit dem Betriebsrat. „Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich keine Aussage zu einer möglich betroffenen Mitarbeiterzahl machen, die in Teilzeit oder Ruhestand geht oder Überstunden abbauen wird. Wenn wir uns partnerschaftlich geeinigt haben, werden wir unsere Mitarbeiter informieren“, so der Firmenlenker. Zuvor hatte IG Metall befürchtet, dass durch die Reorganisition bis zu 250 Stellen abgebaut werden.

Bildquelle: Putzmeister

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