„Game over“ für Sparc und Solaris?

Oracle spart bei der Hardware

Oracle will 450 Mitarbeiter aus Entwicklung und Fertigung der Sparc-Server entlassen und spart auch bei der Weiterentwicklung des Unix-Betriebssystems Solaris. Die bereits 2014 avisierte Version 12 wurde jetzt von der Roadmap gestrichen; stattdessen ist seit Januar von Solaris 11.next die Rede.

Oracle hatte im Jahr 2010 für rund 7,5 Mrd. Dollar Sun Microsystems gekauft, den Hersteller dieser Servertechnologien. Die Idee von Oracle-Boss Larry Ellison, damit integrierte Systeme à la AS/400 zu bauen und der IBM kräftig einzuheizen, dürfte jetzt nach jahrelangen schweren Verlusten im Hardware-Geschäft ad acta gelegt werden. Mangels Weiterentwicklung ist auch das Oracle-Versprechen, Solaris bis zum Jahr 2034 zu unterstützen, kaum noch mehr als eine Luftblase. Die aktualisierte Roadmap ohne Solaris 12 finden Sie hier.

 

 

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