Weiter hoch profitabel

Oracle überholt IBM im Software-Geschäft

Erstmals in der in der Firmengeschichte hat Oracle ein Quartal mit mehr als 10. Mrd. Dollar Umsatz abgeschlossen und laut Finanzchefin Safra Catz damit auch IBM im Software-Geschäft überholt. Allerdings schwächelt das mit Sun Microsystems erworbene Hardware-Geschäft.

Die Oracle-Zentrale in Redwood Shores bei San Francisco

Insgesamt stieg der Oracle-Umsatz Im vierten Geschäftsquartal (bis Ende Mai) dank des florierenden Software-Geschäfts um 13 Prozent auf 10,8 Mrd. Dollar (7,6 Mrd. Euro), obwohl der Verkauf neuer Sun-Rechner erneut schrumpfte – um sechs Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar. Nur aufgrund hoher Wartungseinnahmen konnte Oracle die Sun-Einnahmen konstant halten.

Beim Verkauf neuer Software legte Oracle ohne große Akquisitionen gegenüber dem Vorjahr 19 Prozent auf 3,7 Mrd. Dollar zu. Der Gewinn fiel mit 3,2 Mrd. Dollar (+36 Prozent) sogar höher aus als erwartet. Das ERP-Geschäft ist mit 2 Mrd. Dollar (+22 Prozent) größer als das Geschäft mit Middleware- und Datenbankprodukten. Laut Catz habe man SAP in Nordamerika schon vor einiger Zeit überholt – und jetzt auch in Europa, wobei sie allerdings Deutschland noch explizit aussparte.

Im gesamten Geschäftsjahr konnte das Wachstum des Umsatzes (33 Prozent auf 35,6 Mrd. Dollar) nicht mit dem des Reingewinns (39 Prozent auf 8,5 Mrd. Dollar). Das einstige Kerngeschäft mit Datenbanken ist laut Firmenchef Larry Ellison im 4. Quartal um 28 Prozent und im gesamten Geschäftsjahr um 26 Prozent und damit so schnell wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Oracles Datenbankgeschäft sei mittlerweile doppelt so groß das der IBM als Nr. 2 im Markt. Man wachse weiterhin schneller als IBM und gewinne Marktanteile hinzu.

www.oracle.de

Bildquelle: Oracle

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