ERP-Hersteller legt bei den Lizenzen kräftig zu

Oxaion ist optimistisch

Der Ettlinger ERP-Hersteller Oxaion erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 (Stichtag 30. April) einen Umsatz von 11,1 Mio. Euro. Das ist eine Steigerung um 1,3 Prozent zum Vorjahr.

Dieter Eisele, als Vorstand der Oxaion AG für die Betreuung der Bestandskunden verantwortlich.

Das Umsatzwachstum bei Oxaion ist auf die Lizenzerlöse zurückzuführen, die laut Uwe Kutschenreiter, Oxaion-Vorstand Vertrieb und Marketing, um mehr als 30 Prozent gestiegen sind. Knapp unter Vorjahresniveau blieben die Dienstleistungsumsätze, was auf die Auslieferung der neuen Programm-versionen in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres zurückzuführen ist.

Geprägt war das abgelaufene Geschäftsjahr von den Investitionen in die neuen Programmversionen Oxaion Business Solution 7.1 für die Plattform IBM i und Oxaion Open 4.0, die beide fertig gestellt wurden und den Kunden seit Herbst 2012 zur Verfügung stehen. „Die Nachfrage nach Releasewechseln ist erfreulich hoch“, berichtet Dieter Eisele, Oxaion-Vorstand für das Bestandskundengeschäft. „Das führt zu einer guten Auslastung der Beratung und wird sich positiv auf die Dienstleistungsumsätze im laufenden Geschäftsjahr auswirken.“

Gemeinsam mit der im Frühjahr 2011 erworbenen Tochter DTM GmbH aus Lüdenscheid wurde in den letzten beiden Jahren eine ERP-Branchenlösung Automotive entwickelt, die auf der Messe IT&Business im Oktober 2012 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Wie  Kutschenreiter berichtet, wollen „zahlreiche Kunden“ der DTM GmbH in den kommenden Monaten auf Oxaion Open umsteigen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklung waren mobile Apps, die den Zugriff von iPad oder auch Android-Geräten auf die ERP-Software erlauben. Eine kostenlose Standard-App stellt den Kunden z.B. Informationen zu Kunden (CRM), Aufträgen, Artikeln oder Lagerauskünfte sowie zahlreiche Reports mobil zur Verfügung.

Zur Oxaion-Bilanz hinzu gerechnet werden müsste noch der Umsatz der Automotive-Tochter DTM, der aber nicht kommuniziert wird. Im vergangenen Jahr lag der konsolidierte Oxaion-Umsatz bei 13,2 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl blieb konstant bei 150. Dass der Oxaion-Umsatz im Geschäftsjahr 2010/2011 – vor der DTM-Übernahme – noch bei 12 Mio. Euro und damit über den aktuellen 11,1 Mio. Euro lag, ist auf die Auslagerung der Hardwaresparte zurückzuführen. Hier arbeitet Oxaion seither eng mit dem IT-Systemintegrator Basycs zusammen, so dass die Hardware-Umsätze wegfallen.

www.oxaion.de

Bildquelle: Oxaion AG

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