In IBM i integriertes Monitoring-Tool auf Open-Source-Basis

Pandora FMS für IBM i

Das in Florida beheimatete Softwarehaus Pandora FMS erweitert dank einer Vereinbarung mit M81 sein Angebot um ein professionelles, in IBM i integriertes Monitoring-Tool, um die Koexistenz von IBM i und anderen Systemen in einer Überwachungslösung zu ermöglichen.

Bildquelle: iStock / Getty Images Plus

FMS, die Abkürzung für „Flexibles Monitoring System“, ist ein Open-Source-Tool für die Verarbeitung und Analyse von Server- und Netzwerkprotokollen, das in PHP geschrieben wurde und unter Linux läuft. Es verwendet Agenten (entwickelt in Perl), um auch Server mit den Betriebssystemen Linux, Windows und Unix (Solaris und AIX) zu überwachen.

Der Vertrag mit dem französischen Softwarehersteller M81 ermöglicht nun auch die Integration des IBM-i-Agenten von M81, genannt Control for i. Dieser Agent kann mehr als 150 Aspekte des IBM-i-Servers überwachen, darunter Systemnachrichten, Datenbanknachrichten, Backups, Batch-Jobs, Hochverfügbarkeitsreplikation, EDI-Jobs und Datentransfers.

Pandora FMS für IBM i sei für jeden IBM-i-Kenner einfach zu implementieren“, heißt es auf der Website des Unternehmens. Alles, was benötigt werde, seien „vertraute IBM-i-Befehle“; es sei „absolut keine Entwicklung erforderlich“. Auch wenn der IBM-i-Agent mit der FMS-Suite interagiert, sei er getrennt davon zu lizenzieren und müsse separat erworben werden.

Pandora FMS ist über mehrere Mechanismen erhältlich; die kostenlose und quelloffene Version kann unter der GPL2-Lizenz verwendet werden. Es werden aber auch Abonnements für ein Software-as-a-Service-Angebot und herkömmliche On-Prem-Lizenzen verkauft. Schließlich kann Pandora FMS auch unter einer OEM-Lizenz erworben werden.

Die Open-Source-Variante ist keine irgendwie „eingeschränkte“ Version der Enterprise-Version, heißt es. Sie für das Erlernen, Ausprobieren und Sharing in mehreren Sprachen verfügbar, mit Dokumentation, die alles enthält, ohne Geheimnisse. Man erhält nicht nur den Code, sondern auch Zugang zu Menschen, die Fragen beantworten – und bei Bedarf sogar Anleitungen und Tutorials.

Muss aber eine IT-Abteilung etwaige Probleme schnell und mit professioneller Hilfe lösen, wird oft ein sofort einsatzbereites Tool bevorzugt. Einige der Tools, wie z. B. Richtlinien, können leicht mit zusätzlichen Tools (oder sogar mit eigenen Skripten) implementiert werden, aber das erfordert Zeit und Wissen. In der Enterprise-Version ist dies mit ein paar Mausklicks gelöst. Das Gleiche gilt für die Skalierbarkeit.

Bildquelle: iStock / Getty Images Plus

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok