Infor erweitert das Angebot an Managed-Services

Partner bei Cloud-EDI

Der ERP-Hersteller Infor nimmt einen neuen Cloud-basierten EDI-Service in sein Portfolio auf: Der gemeinsam mit dem OEM-Partner Trubiquity angebotene Managed-Service richtet sich an Fertigungsunternehmen und Zulieferer, die sich mit Kunden akkurat und zügig über Bestellungen, Lieferinformationen und Zahlungseingänge austauschen wollen.

Kern von Infors Managed EDI-Service ist das Handelspartner-Management, das für einen nahtlosen Informationsfluss zwischen der ERP-Software auf der einen und den Handelspartnern auf der anderen Seite sorgen soll. Das gelingt durch enge Abstimmung zwischen EDI-Kommunikation und Infrastruktur: Der EDI-Service kombiniert  die Middleware-Plattform ION mit der EDI-Lösung des Partners Rocket Software (ehemals Trubiquity).

EDI-Kommunikation in einer sicheren Cloud-Umgebung

Dadurch, dass die EDI-Kommunikation in einer sicheren Cloud-Umgebung abläuft, sei der Prozess für Anwender transparenter und weniger komplex als traditionelles EDI-Management, sagt Maureen Huber, Chefin der Business-Unit Trubiquity bei Rocket. Trubiquity, im Frühjahr 2014 von Rocket übernommen, verwaltet nach eigenen Angaben den Austausch von rund einer Million Transaktionen im Monat für mehr als 6.500 Kunden in über 40 Ländern – darunter auch viele

Huber rechnet mit weniger Kosten und Vorabinvestitionen durch den Cloud-Service, denn Unternehmen seien nicht mehr gezwungen, die EDI-Software selbst zu installieren und zu warten, zahlreiche Handelspartner-Abbildungen einzuführen und zu unterstützen oder separate EDI-Systeme zu integrieren. Nordamerikanische und europäische Anforderungen im Automotive-Umfeld könnten dank vordefinierter Handelspartner-Abbildungen einfach erfüllt werden. Das sei ein echter Vorteil, denn viele Automobilhersteller und Zulieferer haben sehr detaillierte EDI-Spezifikationen, die eine maßgeschneiderte Abbildung benötigen. Nun lassen sich die so genannten EDI-Maps einfach abonnieren, ohne sie selbst aufbauen oder pflegen zu müssen.

Möglich wird das durch einen umfangreichen Katalog vorgefertigter Maps für Handelspartner sowie standardisierte „Business Object Documents“ (BODs) im XML-Format, die den Set-up-Prozess für neue Handelspartner automatisieren und die Wertschöpfung beschleunigen. Die Notwendigkeit, die Systeme auf dem aktuellen Stand zu halten, wird durch das „Maps-Management“ im Rahmen des Service angeboten, der so auch die IT-Abteilung entlastet.

www.infor.de

www.trubiquity.de

www.rocketsoftware.com

Bildquelle: © Gerd Altmann/Pixelio.de

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