IBM kündigt „Virtual Pattern Kit“ für Pure Systems an

„Patterns of Expertise“ erstellen

Mit dem neuen „Virtual Pattern Kit“ will IBM es Partnern und Kunden erleichtern, „Patterns of Expertise“ zu erstellen. Diese Software-Muster, die IBM zuerst bei ihren neuen Pure Systems einführt, sollen Installation und Management der Hard- und Software-Ressourcen vereinfachen.

Mit dem „Virtual Pattern Kit“ können IBM-Kunden und -Partner ihre Technologie-Expertise in wiederverwendbare Pakete für den Download konvertieren. Pattern dieser Art werden bereits für mehr als 150 Lösungen von IBM selbst und mehr als 125 Independent Software Vendors (ISVs) erstellt.

Einmal entwickelt, werden diese Muster direkt in die Pure-Systems-Maschinen eingebettet, um unterschiedliche manuelle und administrative IT-Aufgaben zu automatisieren. Kunden und Partner können erstellte Patterns über die IBM Smart Cloud testen; außerdem können Kunden ab sofort auch Patterns vorschlagen, die sie gerne im Pure Systems Centre sehen würden. 50 IBM-Kunden haben sich laut Hersteller im „Pure Experience“-Programm engagiert, um zu lernen, wie sie das Pure Application System sinnvoll nutzen können. 

Das kostenfreie Virtual Pattern Kit for Developers ist ein Entwicklungs-Tool mit technischen Ressourcen für die Erstellung eigener Muster. Es bietet Werkzeuge, mit denen Programmierer ihre Muster testen können. Sie können damit ihre Anwendungen in das IBM Pure Systems Centre verschieben - von der Erstellung über das Testen bis zur Bereitstellung. Die Entwickler können ihre Entwicklungsarbeiten selbstständig beginnen und später mit Unterstützung von IBM abschließen.

Sobald Partner ihre eigenen optimierten Expertise-Muster entwickeln, können ihre Anwendungen entweder auf der IBM Smart Cloud oder den Pure Systems in Minuten installiert werden. Deren Kunden können dabei ihr bevorzugtes Deployment-Modell wählen.

Ebenfalls neu ist der Pure Systems Cloud Trial; hier bietet IBM den Entwicklern 90 Tage lang einen Testzugang zu einem Pure System kostenlos an. Ein Entwickler kann dann seine Idee für eine Pure Systems-Anwendung in einer fertigen Umgebung umsetzen und testen. Die Sandbox IBM Smart Cloud spart Kosten und Aufwand, der sonst mit der Server-Bereitstellung, der Betriebssystem- und Middleware-Einrichtung sowie der Softwarebeschaffung verbunden wäre. In der Testversion enthalten ist zudem die Software Collaborative Lifecycle Management von IBM, die es Partnern ermöglicht, gemeinsam mit anderen Partnern oder direkt mit dem Kunden zusammenzuarbeiten.

Auch IBM selbst entwickelt übrigens eigene Muster für die Pure Systems; drei erste Patterns namens „Business Intelligence“, „Business Process Management“ und „Social Collaboration“ sind schon angekündigt.  Sie sollen Installation und Betrieb von Anwendungen in diesen Gebieten quasi „auf Knopfdruck“ ermöglichen, da der Zeit- und Arbeitsaufwand für Installation, Konfiguration, Tuning und Management durch entsprechende Automatismen drastisch reduziert wird. Beispielsweise sei die BI-Applikation Cognos innerhalb von 20 Minuten einsatzbereit, heißt es.

www.de.ibm.com

Bildquelle: Klara Hofinger/Pixelio.de

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