Erst im Januar hatte Microstrategy für seine BI-Plattform Konnektoren zu gängigen Self-Service-Tools wie Tableau, Microsoft Power BI oder Qlik angekündigt. Das war aber kein Rückzug vom Frontend, denn bei Version 10.11 geht es um den Client, der jetzt auch mit Wasserfallvisualisierungen, Histogrammen und Boxplots aufwartet.
Wasserfall-Visualisierungen sind für die quantitative Analyse gedacht, das Histogramm hilft Datenwissenschaftlern und Box-Plots dienen der visuellen Darstellung möglicher Ausreißer. Microstrategy 10.11 erweitert außerdem die Funktionen für Geoanalytik und ergänzt intelligente Content-Empfehlungen. Die neue Version soll Self-Service Data Discovery ebenso ermöglichen wie Abteilungsanalysen und gleichzeitig die Grundlage für skalierbare Datenanalysen im gesamten Unternehmen schaffen.
Die neue Library-App für Android- und iOS-Geräte erlaubt es, mit Daten in Dossiers interagieren. Zudem wurden die Geospatial Services in Version 10.11 um eine native Integration von Mapbox erweitert, so dass neue Mapping-Funktionen wie intelligentes Clustering sowie dynamische Ebenen mit interaktivem Zoom möglich sind. Vektorbasierte Karten verbessern Präzision und Performance bei der Darstellung von Ortsdaten möglich.
Schon seit AS/400-Zeiten unterstützt Microstrategy über ODBC-Treiber den Datenzugriff auf diese Plattform. Zu den zahlreichen Datenkonnektoren des Backends hinzugekommen sind mit Version 10.11 solche für Anwendungssysteme wie Eloqua, Marketo, Paypal, Hubspot, Shopify oder Concur sowie Microsofts Azure-Datenquellen SQL Data Warehouse, Cosmos DB Now und HDInsight.
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