Marcel Schaniel, Leiter Digital Business bei Möbel Pfister
Transferiert wurden mehr als 170 virtuelle Server und 50 Terabyte Daten in die Rechenzentren des neuen Providers, der diese Systeme bereits im Frühherbst 2017 in Betrieb nahm. Über 1.000 Benutzer arbeiten seither mit der neuen IT-Infrastruktur.
Gleichzeitig begann der Outsourcing-Spezialist mit dem kompletten Neuaufbau des First-Level-Supports. Am Hauptsitz von Pfister in Suhr wurde ein Service-Desk mit mehreren Gia-Mitarbeitern errichtet. Überdies implementierte der IT-Dienstleister für die gesamte Pfister-Gruppe ein neues Netz inklusive eines modernen Wireless-LAN.
Das Vorhaben bildete für die GIA-Projektleiter eine grosse Herausforderung, denn gerade die technischen Komponenten waren bei dem langjährigen AS/400-Anwender alles andere als alltäglich. So verfügt der Pfister auch über eine wesentliche Anzahl an involvierten Partnern für den Druck, das automatische Kleinteilelager, die Kassensysteme und die Webshop-Applikationen. Zudem gestaltete sich die Systemlandschaft mit zahlreichen Schnittstellen und vielen Abhängigkeiten sehr komplex.
„Das ganze Projekt wurde zeitlich derart gut durchgeführt, dass sämtliche Arbeiten ausschliesslich während geplanten ‚Downtimes‘ und im Voraus definierten Wartungsfenstern umgesetzt wurden“, zieht Marcel Schaniel, Leiter Digital Business bei Möbel Pfister, zufrieden eine erste Bilanz. „Der ökonomische Nutzen ist signifikant. Zudem sind die Durchgriffswege zum Spezialisten kurz. Des Weiteren verfügen wir nun über einen adäquaten First-Level-Support, generell schnellere Lösungen sowie eine höhere User-Zufriedenheit und optimierte Kundenwahrnehmung – letztere primär aufgrund unserer neuen, digitalen Interaktionsmöglichkeiten.“ All das deutet auch an, warum man nach all der Zeit mit dem globalen Provider nicht mehr zufrieden war – und die anstehende Vertragserneuerung ausgeschlagen hat.
((BU))