Max Gründl reduziert Pickfehler um 50 Prozent

Pick by Voice in der Textilbranche

Mit dem „Do it yourself“-Trend ist auch Stricken wieder in Mode gekommen. Handgemachte Mützen, Socken oder Pullover sind heiß begehrt. Das Traditionsunternehmen Max Gründl aus Ingolstadt hat für jedes Kleidungsstück das richtige Garn auf Lager. Genau dort verbessert eine Pick-by-Voice-Lösung die Auslieferung, denn mobile Sprachcomputer lösten die papiergebundene Kommissionierung ab. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Seitdem Pick by Voice im Einsatz ist, haben sich die Durchlaufzeiten um rund 25 Prozent verkürzt.

Mit Pick by Voice haben sich die Durchlaufzeiten im Lager von Max Gründl um rund 25 Prozent verkürzt.

Das Traditionsunternehmen Max Gründl versorgt seit den 1920er-Jahren von Ingolstadt aus den Facheinzel- sowie den Wollgroßhandel, Wollversender, Warenhäuser, Sonderpostenmärkte und namhafte Discounter aus dem In- und Ausland mit hochwertigen Garnen und Kurzwaren.

Im rund 5.000 m2 großen Logistikzentrum hält Max Gründl 2.800 verschiedene Artikel bereit. Pro Tag bearbeiten die Mitarbeiter 120 Aufträge und picken etwa 8.000 Artikel. Ein Pensum, das mit Papierlisten kaum zu bewältigen war. Erschwerend kam hinzu, dass sich viele Produkte stark ähneln. Ein falscher Griff während der Kommissionierung war früher keine Seltenheit.

Kaum noch Verwechslungsgefahr

Seit der Einführung der Pick-by-Voice-Lösung Lydia von Topsystem ist die Kommissionierung deutlich effizienter geworden. Die Mitarbeiter werden wegeoptimiert zur richtigen Verpackungseinheit geführt und können sich ganz auf ihre Tätigkeit bei der Zusammenstellung der Lieferungen konzentrieren. Die Verwechslungsgefahr wird dadurch auf ein Minimum reduziert.

„Die Fehlerquote ist um rund 50 Prozent gesunken. Außerdem haben sich die Durchlaufzeiten um etwa 25 Prozent verkürzt, da das Hands-free-Konzept ein schnelleres Arbeiten ermöglicht“, erklärt Benedikt Satzinger, Teamleiter Logistik bei Max Gründl. Darüber hinaus könne das Personal jetzt bedarfsgerechter eingesetzt werden.

Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Sachbearbeiter die Versanddokumente und -labels separat erstellen musste. „Der Mitarbeiter in der Kommissionierung bearbeitet jetzt den gesamten Auftrag bis zum Schluss und veranlasst auch den Druck der Versanddokumente und der entsprechenden Versandlabels“, so Satzinger weiter. Darüber hinaus vereinfache Lydia die Prozesse im Wareneingang sowie die Nachschubsteuerung. So erfolgen Annahme und Einlagerung der Waren mittels Sprachsteuerung und Scanner über den mobilen Sprachcomputer Voxter – und die Umlagerung von Artikeln ins Kommissionierlager wird ebenfalls über den Sprachdialog abgewickelt.

Bildquelle: Max Gründl

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