Das IBM Pure Flex Enterprise Chassis nimmt Rechen-, Speicher-, Netzwerk- und Managementknoten auf
Der Flex-System-Manager in neuer Version
Das Flex-System p260 kann jetzt auch mit Power7+ rechnen
Es fällt auf, dass der größere Bruder des p260, der Rechenknoten p460, noch nicht mit Power7+ bestückt werden kann. In der Presseinformation legt IBM aber ohnehin mehr Wert auf andere Neuerungen, insbesondere Speicher- und Management-Funktionen sowie neue Mobility-Lösungsbausteine. Zentrale Neuheit sei ein Speichersystem zur Verbesserung der Storage-Auslastung um bis zu 30 Prozent, betont Pressesprecher Hans-Jürgen Rehm. Das Speichersystem sei eng mit dem Flex-System-Manager verzahnt und nutze Storwize-Virtualisierung und Echtzeit-Kompression, um den benötigten Speicherplatz um bis zu 80 Prozent zu reduzieren. So könnten Kunden ihre wichtigsten Workloads ohne Leistungseinbußen bei den Anwendungen laufen lassen.
Die neuen Management- und Administrationswerkzeuge sollen die Rechenzentrumsauslastung verbessern, etwa durch das integrierte End-to-End-Speichermanagement, mobilen Zugriff auf das Pure System für die Kunden durch eine breite Palette von mobilen Geräten (Android, Blackberry und Apple iOS) sowie die zentrale Steuerung von User-IDs und Kennwörtern über mehrere Knoten und Chassis hinweg. Diese Funktionen sollen auf den Fähigkeiten des Flex-System-Managers aufbauen.
Mit der neuen Version des Flex-System-Managers sollen die Kunden neue Komponenten schneller in Betrieb nehmen und das System besser überwachen können. Anwendungen, Services und Workloads können durch eine neue, noch einfacher zu bedienende Benutzeroberfläche integriert werden. Dazu kommt wie erwähnt der erweiterte mobile Zugriff. Beim Networking kommen Fabric-Switches für Fibre Channel over Ethernet und neue Adapter hinzu, mit denen sich weitere Netzwerktechnologien in bestehende Netzwerktopologien integrieren lassen.
IBM machte heute außerdem Angaben zur Marktakzeptanz. Demnach wurden bisher mehr als 1.000 Pureflex- und Flex-Systeme in mehr als 40 Länder geliefert. Von Resellern über Distributoren bis hin zu Softwarehäusern haben mehr als 2.500 IBM-Partner Pure-Systems-Zertifizierungen erhalten. Auf Pure Systems seien bereits zehntausende bestehender ISV-Anwendungen in den vier Betriebsumgebungen Windows, Linux, AIX und IBM i lauffähig, heißt es von IBM. Darüber hinaus hätten Business Partner bereits mehr als 250 neue Lösungen und Anwendungen bereitgestellt, die optimiert wurden, um auf Pure Systems ausgeführt zu werden.
Ankündigung: IBM PureFlex and IBM Flex System enhanced with new Flex p260 node
Ankündigung: IBM PureFlex System offers new optional features
Bildquelle: IBM