Microsofts quelloffene Long-Term-Support-Version von OpenJDK, die auf Azure zum Standard werden soll, erstellt Binärdateien für x64-Server- und Desktop-Umgebungen unter Windows, Macos und Linux. Sie basiert auf Java 11, der Hersteller verspricht Support bis 2024 und will sie auch selbst in vielen anderen Bereichen einsetzen, von Minecraft über SQL Server bis hin zu Visual Studio. Mehr zum Preview finden Sie hier, erste Downloads hier.
Sollte Oracle im September wie geplant die Java-Version 17 veröffentlichen, will Microsoft auch dafür ein OpenJDK entwickeln – und verspricht dafür ebenfalls Langzeit-Support. Ursprünglich war Java von Sun Microsystems als Open-Source-Technologie für die einheitliche Programmierung unterschiedlichster Hardware-Systeme entwickelt worden, dann aber mit der Übernahme des Serverherstellers durch Oracle im Jahr 2010 in den Besitz des für seine rigorosen Lizenzpraktiken bekannten Softwarekonzerns geraten. Microsoft ist bereits seit November 2019 Mitglied des Projektes OpenJDK – und steuert Beiträge zur Weiterentwicklung von Java bei.
Übrigens: IBM i ist noch auf dem Stand von Java 8; allerdings ist hier bereits ein Java 11 Early Access RPM für IBM i erhältlich, das allerdings noch nicht für den Produktivbetrieb empfohlen wird.
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