STI Group geht weiter in Richtung Industrie 4.0

Produktion und Intralogistik vernetzt

Die STI Group, ein Anbieter kreativer Verpackungs- und POS-Lösungen mit mehr als 2.000 Beschäftigten und rund 300 Mio. Euro Umsatz, hat die MES- und Logistiklösungen der Orbis AG eingeführt und in das vorhandene SAP-System integriert.

STI ist ein Full-Service-Partner für die Präsentation von Waren am Point of Sale (POS) in Europa.

STI ist ein Full-Service-Partner für die Präsentation von Waren am Point of Sale (POS) in Europa.

Das Familienunternehmen in vierter Generation STI ist mit acht Produktionsstandorten in vier Ländern, zahlreichen Design- und Vertriebsbüros sowie Kooperationspartnern auf der ganzen Welt aktiv. Das Kürzel steht für Service – Technology – International und ist seit 1998 die Dachmarke der Gustav Stabernack GmbH sowie ihrer Tochtergesellschaften und Niederlassungen. Dieser Verpackungs- und Displayhersteller, der sich als Full-Service-Partner für die Präsentation von Waren am Point of Sale (POS) in Europa versteht, schafft mit Hilfe von Orbis in der Produktion und der Intralogistik die Voraussetzung für digital vernetzte und Industrie-4.0-fähige Prozesse.

Releasekompatibel zum vorhandenen SAP-System

Ausschlaggebend für die Wahl des Projektpartners war für STI unter anderem, dass die Orbis-Lösungen die Anforderungen am besten erfüllten und sich zu 100 Prozent – und damit releasekompatibel – in das vorhandene ERP-System von SAP einbetten.

Das MES wurde in den Werken Lauterbach, Alsfeld, Grebenhain und Neutraubling unter Einhaltung des Go-Live-Termins und des Kostenrahmens eingeführt. Ganz wesentlich zum Erfolg des MES-Projekts trug die schon zu Beginn aufgebaute Key-User-Struktur bei, genauso wie der Template-gestützte Rollout, der eine zügige Implementierung in den Werken ermöglichte.

Der Einsatz des neuen MES sorgt im Shop-Floor durch die Echtzeitsicht auf den Status der Anlagen – Rüsten, Produktion, Störung, Stillstand, Gut- und Ausschussmenge – für mehr Transparenz. Als Ersatz für ein veraltetes, nicht in SAP integriertes BDE-System und papiergestützte Prozesse, erfasst Orbis MES Daten und Kennzahlen aus der Produktion elektronisch, verarbeitet sie automatisch und visualisiert sie übersichtlich, je nach Bedarf auf Werks-, Maschinen- oder Arbeitsplatzebene.

Shop-Floor-Prozesse über alle Werke hinweg unterstützen

Umgekehrt fließen in dem MES erfasste Daten in das SAP-System ein – und sind damit direkt in den Folgeprozessen verfügbar. Davon profitieren unter anderem die Disposition und die Fertigungsplanung, die Vorgänge nun effizienter bearbeiten und umgehend Maßnahmen veranlassen können. Bei alldem erweist sich das neue MES als so flexibel, um Shop-Floor-Prozesse über alle Werke hinweg mit ihren spezifischen Besonderheiten abzubilden und zugleich zu vereinheitlichen, als eine wichtige Voraussetzung für Leistungsvergleiche.

Um auch die Intralogistik effizienter zu gestalten, hat STI in Lauterbach noch vor dem MES-Projekt Orbis Logistics eingeführt. Mit dieser Lösung lassen sich nun im Zusammenspiel mit dem MES die „Work-in-Process“-Bestände transparent darstellen; sie unterstützt zudem die Lagerverwaltung und ermöglicht eine behälterorientierte Transportplanung.

Als nächstes steht der MES-Rollout im STI-Werk im ungarischen Petöfi an und in Lauterbach die Einführung des SAP-basierten Planungstools zur Optimierung der Produktionsplanung und -steuerung.

Bildquelle: STI Group

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