Das MES Promexs übernimmt die Feinplanung von Fertigungsaufträgen für alle Kapazitäten – Maschinen oder Handarbeitsplätze. Nach Übernahme der Basisdaten aus ERP-Systemen wie zum Beispiel SAP, Infor, Microtech, Sage, Tax Metall, Bios2000 und jetzt auch Abas plant das Planungs-Tool Aufträge und Arbeitsfolgen automatisch. Dabei lassen sich verschiedene Strategien vorgeben, etwa Optimierung der Rüstkosten, Reduzierung von Materialvorrat, höchster Termintreue oder Baugruppenzusammenhänge. Manuelle Eingriffe sind jederzeit möglich, um individuelle Prioritäten durchzusetzen.
„Durch die optimierte Kommunikation und die vollautomatisierten Prozesse kann eine effiziente und umfassende Produktionsplanung durchgeführt werden“, heißt es in der Presseinformation. „In der modernen Fertigung sind unter anderem Transparenz durch Echtzeit-Informationen sowie damit verbunden eine exakte Planung, schnelle Reaktionszeiten bei auftretenden Abweichungen und die stetige Optimierung aller Prozesse unabdingbar.“ Das MES ermögliche die intelligente Vernetzung von Produktionsdaten, selbstregulierende Prozesse und eine transparente Produktion. Dank des integrierten APS seien die MES-Funktionen und die Feinplanung der Produktionsaufträge mit einem einzigen System ausführbar.
Promexs lässt sich nun im Bundle mit Abas ERP einsetzen, einer Software mit integrierten E-Business-Anwendungen, die von Serien-, Einzel- und Auftragsfertigern sowie Handels- und Dienstleistungsunternehmen zur Steuerung und Planung der unternehmensinternen und -übergreifenden Prozesse eingesetzt wird – anders als SAP aber nicht auf der Plattform IBM i läuft.
Für Abas ERP wurde jetzt die neue Schnittstelle entwickelt; sie ersetzt die bisher zur Kommunikation mit Drittsystemen genutzte SOAP/XML-Schnittstelle. „Über die fortschrittliche Rest-API-Schnittstelle werden alle Produktionsaufträge vollautomatisch in das APS […] übertragen, womit eine effiziente und präzise Planung möglich ist“, erklärt Geschäftsführer Tilmann Sack.
Über die im MES bereits integrierte Betriebsdatenerfassung (BDE) können Rüst- und Laufzeiten auftragsbezogen erfasst und ausgewertet werden. Zusätzlich dient der BDE-Client als Info-Monitor für die Werker und liefert eine Online-Liste mit dem aktuellen Arbeitsvorrat je Arbeitsplatz bzw. pro Maschine. In Verbindung mit der neuen Rest-API können laut Tilmann Sack sämtliche Funktionen der MES-Software schnell und einfach genutzt werden: „Insbesondere mittelständische und kleinere Unternehmen sehen die Einführung eines MES häufig mit hohem Zeit- und Budgetaufwand verbunden. Beim Einsatz einer derartigen Lösung muss der Nutzen schnell spürbar sein. Unser Promexs in Kombination mit APS und ERP lässt sich ganz einfach per Plug and Play ohne großen Aufwand im Unternehmen installieren.“
Die Sack EDV-Systeme GmbH mit Sitz Schwäbisch Hall ist auf die Entwicklung von Software für die industrielle diskrete Fertigung spezialisiert: Hauptzielgruppen sind die Lohnfertigung in der Metallbranche sowie der Maschinenbau. Das 1991 gegründete Unternehmen ist seit über 25 Jahren am Markt aktiv und verzeichnet heute über 300 Kunden in ganz Europa - mit Schwerpunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Zentrum der Entwicklung steht das MES mit integriertem Fertigungsleitstand sowie einem PPS-Modul. Neben den bereits entwickelten ERP-Schnittstellen besteht die Möglichkeit, über die XML/SOAP-Schnittstelle und das neue Rest-API neue Anbindungen schnell und wirtschaftlich zu realisieren.
Bildquelle: Sack EDV-Systeme GmbH