Dokumentenmanagement auf IBM i

Proprietär war gestern

Im Zeitalter der Digitalisierung sind moderne Dokumentenmanagement-Systeme gefordert, die mit neuen Formaten zurechtkommen und Veränderungen in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens problemlos mitmachen. Für Gerhard Ehrne, Mitglied der Geschäftsführung bei Eks Informatik, bildet hier gerade IBM i als sicheres und stabiles System zur revisionssicheren Dokumentenverarbeitung und massenhaften Datenverwaltung weiterhin eine wichtige Basis.

Gerhard Ehrne, Mitglied der Geschäftsführung der Eks Informatik GmbH

„Als Premiumpartner von Comarch und Kendox bringt Eks einen unabhängigen Blick auf die Thematik mit“, so Gerhard Ehrne, Mitglied der Geschäftsführung der Eks Informatik GmbH. „Denn maßgeblich ist immer, was der Kunde möchte: Will er seine Installation behalten und seine Investitionen schützen, übernehmen wir die Wartung und den Support. Bei allen anderen Fragen – wie einer Erweiterung, Modernisierung oder Migration – kommen unsere auf .Net-basierenden LDOX-Produkte und Tools zum Einsatz.“

Ehrne weiß genau, vor welchen Problemen die Anwender stehen. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum, hat aber Mitarbeiter im Team, die bereits auf 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen können.

Herr Ehrne, wie schätzen Sie den aktuellen Stellenwert der Plattform IBM i im Markt ein?
Gerhard Ehrne:
Dieses System ist nach wie vor in vielen Unternehmen im Einsatz – und das unabhängig von ihrer Größe. Aktuelle Zahlen konstatieren dieser Plattform im Vergleich zum Vorjahr sogar einen Zuwachs. Viele Entscheider sind zu der Einsicht gelangt, dass eine Ablöse dieses sicheren und zuverlässigen Systems keine nennenswerten Vorteile mit sich bringt. Zumal es mittlerweile ja problemlos möglich ist, die vormals proprietäre Welt performant mit Windows und Unix zu verbinden.

Unser Fokus in diesem Bereich liegt auf der revisionssicheren Dokumentenverarbeitung. Dafür haben wir spezielle Tools und Anwendungen rund um die DMS-Systeme Comarch ECM iS (Infostore) und Kendox Infoshare entwickelt.

Viele davon sind aus der Notwendigkeit heraus entstanden, die sich in vielen Kundensituationen wiederholenden „Workarounds“ zu standardisieren und zu erweitern – angefangen bei der IP-basierten Kommunikation zwischen IBM i, Windows und Unix über den Scan-Vorgang bei der Dokumentenerfassung und die automatische Rechnungseingangsbearbeitung bis zur Archivierung an sich. Wir haben unser Portfolio mit einem eigenen Client, der digitalen Akte und mobilen Anbindung des Außendiensts via Apple iPad nach und nach erweitert. Mittlerweile decken wir alle Prozesse und Abläufe rund um das Dokumentenmanagement mit unseren LDOX-Lösungen ab.

Mit welchen Herausforderungen sehen sich die Anwender der DMS-Systeme von Comarch und Kendox aktuell konfrontiert?
Ehrne:
Sie benötigen in erster Linie einen gesicherten Support, Unterstützung bei Migrationen sowie funktionale Erweiterungen, die über den Standard hinausgehen und eine Beschleunigung der Abläufe zum Ziel haben. Das kann beispielsweise der Rechnungseingang sein oder die digitale Aktenverwaltung. Dazu kommen noch flexiblere Import- und Exportmöglichkeiten oder der mobile Zugriff.

Vor allem bei Infostore-Kunden wird verstärkt die Migration von ganzen DMS-Archiven mit Millionen von Dokumenten nachgefragt. Außerdem beschäftigen Themen wie die IBM-i-Integration und die Ablöse vorhandener Speichersysteme den Markt. Dabei geht es nicht nur um ältere Modelle vom Typ Jukebox und IBM 3995/3996, sondern auch um neuere wie IBM DR550 oder Netapp. Mit dem Produkt LDOX-Transferstorage bieten wir eine Lösung an, mit der Kunden problemlos beispielsweise auf Filelock wechseln können.

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