Ein Jahr nach der Fusion der DMS-Häuser Habel und Akzentum

Proxess zieht Bilanz

Seit einem Jahr gehen Habel und Akzentum als Proxess GmbH gemeinsame Wege, nachdem die Berliner Softwareschmiede Beta Systems die beiden mittelständischen Hersteller von Software für das Dokumentenmanagement übernommen hatte. Am 1. September 2019 wurden die Firmen fusioniert.

Martin Fecker, Geschäftsführer der Proxess GmbH

Martin Fecker, Geschäftsführer der Proxess GmbH

Im August 2019 hatte die Investmentgesellschaft Deutsche Balaton der Ausweitung des Geschäftes ihrer Berliner Beteiligungsgesellschaft Beta Systems auf den Bereich Archivierung und Dokumentenmanagement jenseits des Mainframe zugestimmt. Jetzt wurde eine erste, durchweg positive Bilanz gezogen: Es seien sowohl entwicklungsseitig als auch auf Mitarbeiterebene von Beginn an Kompetenzen gebündelt und Synergien genutzt worden. Nutzern können nun die Vorteile der Systeme des jeweils Unternehmens zugänglich macht werden. Außerdem könne man dank der neuen Unternehmensgröße und durch den Know-how-Transfer individuelle Anforderungen bei Kundenprojekten schneller und effizienter umsetzen.

Gleichzeitig werden laut Geschäftsführer Martin Fecker strategische Projekte, wie die Bereitstellung von Cloud-Services für das Dokumentenmanagement, vorangetrieben. Zudem kämen Nutzern dank der Fusion kürzere Release-Zyklen und eine schnellere Bereitstellung neuer Funktionen zugute. Nachdem bereits im März die Produktversion „Proxess 10“ ausgerollt worden sei, sollen bereits im September neue Releases für beide Dokumentenmanagementsysteme, „Proxess DMS“ und „Habel DMS“ die Handhabung verbessern und den Funktionsumfang erweitern. Ebenso in Planung sei der zeitnahe Launch neuer Lösungen, beispielsweise zur E-Mail-Archivierung.

Man konzentriert sich laut Fecker auf die Ausweitung und Optimierung des gemeinsamen Portfolios mit Cloud-Lösungen, Web-Optionen sowie Apps. Dabei sollen die Neuerungen für die rund 100.000 Anwenderinnen und Anwender keinerlei Aufwand kosten, unabhängig davon, welches der beiden DMS-Systeme sie im Einsatz haben. Denn beide Lösungen würden „weiterhin fachkundig gepflegt, supportet und durch Updates optimiert“. Auch der Service sei durch die Fusion verbessert worden, wobei die Kommunikationswege für die rund 2.600 Kunden bestehen blieben – und auch künftig bestehen bleiben. Die aktuell 100 Köpfe starke Belegschaft arbeitet – sofern nicht Corona-bedingt im Homeoffice am Hauptsitz in Rietheim-Weilheim sowie in den Niederlassungen in Leipzig, Rengsdorf (Westerwald) und im schweizerischen Thayngen.

Während Habel vor allem in verschiedenen Branchen des fertigenden Mittelstandes und der produzierenden Industrie im Einsatz war, adressierte Akzentum primär den Möbel- und technischen Handel. Dabei bietet Proxess zahlreiche Integrationen in zahlreiche ERP-, Fibu und CRM-Systeme, u.a. auch in Standardsoftware wie Comarch ERP, Infor M3, Moeve von Ametras, Portolan, SAP oder Trend SWM.

Bildquelle: Proxess GmbH

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