Managed-Service als Rettung

Prozesse im Krisenfall aufrechterhalten

Wer hätte geahnt, dass es keine virtuelle Viren sind, welche die IT-Systeme weltweit herausfordern? Was lange Planspiele waren, wurde durch die Coronakrise Realität.

Prozesse im Krisenfall aufrechterhalten

Managed-Services und eine vernünftige IT-Infrastruktur spielen eine wichtige Rolle für IT-Systeme im Krisenfall.

Um den Weiterbetrieb wichtiger Prozesse zu garantieren, sind nun die IT-Abteilungen gefragt. So stellen Homeoffice und Remote-Access zu elementaren Systemen und Daten einen Belastungstest für die digitale Infrastruktur mittelständischer Unternehmen dar. 

Ausstattung der Mitarbeiter mit Remote-Access, Vorsorge vor Überlastungen der Kapazitäten oder Absturz von Servern, Wiederherstellung von Daten, Erkennen von Schwächen und Lücken im Sicherheitsnetz – diese Aufgaben fallen angesichts des höheren Datenaufkommens in Zeiten von Homeoffice bei vielen Firmen an. Nicht immer kann das nötige Personal im eigenen Unternehmen vorgehalten werden. In diesem Fall lassen sich manche Aufgaben im Rahmen von IT-Outsourcing an einen Serviceprovider übertragen. Zusätzlich zur Versorgung mit wichtiger IT-Infrastruktur spielen daher aktuell vor allem Managed-Services eine wichtige Rolle. Für alle Eventualitäten gerüstet ist man hier mit einem rund um die Uhr verfügbaren IT-Support, der alle „In-case-of-Emergency“-Probleme in der IT-Infrastruktur umgehend in Angriff nimmt.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3-4/2020. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Gute Ausgangsposition

Dank des technischen Fortschritts sind Unternehmen in einer guten Ausgangsposition, um auf die Krise zu reagieren. Mancherorts ist es zwar nicht möglich, die komplette Arbeit ins Netz zu verlagern, doch können Mitarbeiter von fast jedem Ort aus auf digitale Ressourcen zugreifen, die für die Erledigung ihrer Aufgaben erforderlich sind. So können überwiegend in Büroräumen ausgeübte Tätigkeiten in Abteilungen wie Verwaltung oder Einkauf schnell mit Cloud-Modellen digitalisiert werden.

„Eine Business-Continuity-Strategie erfordert Backups, Disaster Recovery Center-Dienste, VPNs, Sicherheit sowie sichere und schnelle Kommunikationskanäle, auf die alle Mitarbeiter zugreifen können“, sagt Dagmara Skomra, ICT-Expertin bei Comarch. „Dafür bedarf es einer Kostenrechnung, Budgetierung, Zeit und eines sorgfältigen Vergleichs zwischen Angeboten. Aber gerade jetzt, wo bereits eine unvorhersehbare Bedrohung an die Türen klopft, ist es an der Zeit, die Umsetzung einer solchen Strategie anzugehen.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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