Kein Umbau der Druck-Infrastruktur nötig

PSi Laser bringt IPDS-Drucker

Die PSi Laser GmbH, Freudenberg, hat ihre drei Endlosdrucker PP 3034, PP 4050XP und PP 4060 zu IPDS-fähigen Drucksystemen weiterentwickelt.

Zwei der drei Psi-Drucker im Jahr 2019

Mit einem integrierten Controller kann der Kunde eins-zu-eins seine Druckdaten aus System i direkt darauf drucken, so dass sich auch ausgemusterte Drucksysteme anderer Hersteller 1:1 ersetzen lassen, wie zum Beispiel Infoprint-Drucker (IBM/Ricoh) oder Variostream-Systeme (Océ/Canon).

Die bestehenden Abläufe des Nutzers bleiben ebenso unverändert wie die Anwendungen im Hintergrund. Diesen Nutzer können mit den gleichen Druckdaten wie bisher auch in Zukunft auf Endlos-Laserdruckern zu drucken und im Falle der Ablösung von IPDS-Zeilendruckern zusätzlich die Druckqualität zu verbessern.

Zudem bieten die PSi-Drucksysteme mit 600dpi Druckauflösung und einer Papierbreite von bis zu 18 Zoll eine optimale Ergänzung zu den bisher installierten Druckern. Mit Druckleistungen von 34 bis 60 Seiten pro Minute und vergleichsweise geringen Betriebskosten will die Psi Laser GmbH die Lücke zwischen Zeilendruckern und zentralen Großdruckern schließen.

Spezielle Features, wie z. B. gerader Papierweg, mehrere Papierzuführungen, integrierter Schneider oder Papierbreiten bis 18’ Zoll (2 x A4 im PP 4060) qualifizieren die Drucker aus dem Siegerland für den Einsatz in den unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen. z.B. Banken, Logistik, Industrie oder auch Printshops und Versandhandel.

„Der verwendete Lochrand transportiert das Druckmedium sicher durch den Drucker und ermöglicht aufgrund der Art des Papiertransportes einen Druck von vielfältigen Medien“, sagt Salesmanager Michael Klefisch. Als Beispiele führt er Etikettenmaterial (teil- oder vollintegrierte Etiketten), eloxierte Materialien, oder auch besonders dünne oder dicke Materialien an. Durch einen deutlich geringeren Stromverbrauch und Platzbedarf sowie durch zwei vom Benutzer wechselbare Traktoren und einen integrierten Formularschneider hätten die Drucker „einen deutlichen Mehrwert – und dies zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten“.

Am Firmenhauptsitz in Freudenberg (NRW) koordiniert die PSi Laser GmbH Entwicklung, Produktion und weltweiten Vertrieb in enger Kooperation mit internationalen Geschäftspartnern. Die Produkte werden sowohl unter eigenem Label als auch für OEM-Kunden weltweit vermarktet.

Gegründet wurde das Unternehmen 2003 mit der Ziel, das Geschäft der Endlos-Laserdrucker aus der PSi Printer Systems International GmbH auszugliedern, um den spezifischen Anforderungen des Zielmarktes besser gerecht zu werden. Entstanden war PSi Printer Systems International 1992 als Management-Buyout der Druckersparte aus der Philips Kommunikationsindustrie AG.

Bildquelle: PSi Laser GmbH

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