Firmengründer und CEO Harald Sulovsky ist nun Privatier.
Rainer Wittwen folgte als neuer CEO auf Firmengründer Sulovsky.
Aus dem einstigen Start-up cbs, mit zwei SAP-Beratern in einem Keller in Rauenberg im Kraichgau gegründet, hat Sulovsky einen Global Player mit 20 Niederlassungen weltweit und 850 Mitarbeitern geformt. cbs ist heute auf allen Kontinenten zuhause und verzeichnete auch im Jahr 2021 ein Umsatzwachstum im deutlich zweistelligen Prozentbereich.
Seinen Ausstieg habe der Diplom-Wirtschaftsingenieur sorgfältig geplant und seit langem vorbereitet, heißt es in der Pressemitteilung.. „Der Schritt fällt mir natürlich nicht leicht“, wird Sulovsky in der Presseinformation zitiert. Es sei ein aufregendes Vierteljahrhundert mit vielen Highlights gewesen, „doch nun möchte ich mich als Privatier verstärkt meiner Familie widmen. Natürlich werde ich als Gründer immer eng mit dem Unternehmen cbs verbunden bleiben und seinen weiteren Weg genau verfolgen.“
Seine Berufslaufbahn begann Sulovsky 1989 nach seinem Studium bei der damals noch relativ kleinen SAP AG. Dort übernahm schnell Verantwortung als Programm-Manager großer Projekte bei global agierenden Konzernen. 1995 gründete er gemeinsam mit dem SAP-Kollegen Tarek Kramer die cbs. Schnell wurden erste namhafte Kunden gewonnen wie Heidelberger Druckmaschinen, Siemens und Nokia. cbs wurde zum Hidden Champion, zum Spezialisten für „Business Transformationen“, Harmonisierungen, Globalisierungsprojekte und ganzheitlich optimierte Geschäftsprozesse auf Basis von SAP-Systemen.
Sulovskys Ziel: Geschäftsprozessoptimierung mithilfe von SAP-Software nicht nur konzeptionell erdenken, sondern schaffen und real implementieren, mit einem holistischen Beratungsanspruch, auf internationaler Ebene, für die gesamte Kundenorganisation weltweit. Eben „Corporate Business Solutions“, wie das Unternehmen bis heute heißt, das seit 2005 zur Dortmunder Materna-Gruppe gehört. Dieser Zusammenschluss gilt als Meilenstein auf dem Weg zu beschleunigtem Wachstum, zur Gründung neuer Niederlassungen und weiteren Internationalisierung wird gesetzt. cbs vertritt seither als weiterhin eigenständig geführte Unternehmensberatung die SAP-Kompetenz in der Materna-Gruppe.
Heute verfügt das Unternehmen über eine breite, stabile Kundenbasis, ein hohes Ansehen in der SAP-Community und in der internationalen Fertigungsindustrie, auch bei den Weltmarktführern der DACH-Region, etwa bei Roche, Viessmann, Schott, Dürr, Claas und Trumpf. Auch Sulovskys Internationalisierungs-Strategie ist aufgegangen: Er hat ein profitables Auslandsgeschäft etabliert, mit erfolgreichen Niederlassungen weltweit – ein Gegenpol zu den Erfahrungen vieler Wettbewerber.
„Die Unternehmensvision 2025 haben wir gemeinsam entwickelt, sie ist unser Auftrag. Der Wechsel an der Spitze hat darauf keine Auswirkungen. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass cbs im Sinne Harald Sulovskys weitergeführt wird“, betont Geschäftsführer Rainer Wittwen, der Sulovsky als CEO nachfolgt. Der Diplom-Kaufmann Wittwen ist bereits seit 1998 bei cbs. Holger Scheel und Stefan Risse komplettieren die Geschäftsführung.
Insgesamt acht Manager bilden die Geschäftsleitung des Unternehmens. Neben den drei Geschäftsführern sind dies Markus Geib, Oliver Dorsner, Jürgen Remmert sowie Henning Krug und Benjamin Krischer, die beide zum Jahresende in diese Ebene aufgerückt sind. Alle Führungskräfte sind seit Jahrzehnten an Bord.
Bildquelle: cbs Corporate Business Solutions GmbH