Die Tool-Suite Outsystems 11 liefert viele Modernisierungs-Werkzeuge

Raus aus dem Anwendungs-Stau

Mit Outsystems 11 baut die Frankfurter Outsystems Germany GmbH auf ihre ersten Low-Code-­Plattform für Web- und mobile Apps auf und bietet bereits seit dem vergangenen Herbst neue, erweiterte Funktionen, mit denen sich Legacy-Systeme modernisieren und große Anwendungsportfolios ersetzen lassen.

Bildquelle: Taras Shypka/Unsplash

Mobile Apps auch mit bewährten RPG-Anwendungen nutzen

„Das Problem der Altlasten ist riesig“, weiß CEO und Firmengründer Paulo Rosado. „Siebzig Prozent der IT-­Budgets werden für die Wartung ­großer Portfolios älterer Apps auf­gewendet, einschließlich veralteter Systeme und spröder, überangepasster ERP- und CRM-Systeme. Diese massive technische Verschuldung ist ein Hindernis für geschäftliche Innovationen und öffnet die Tür für Störungen durch agilere Wettbewerber!“

Technische Schulden, ein Hindernis für Innovationen

Zu den traditionellen Optionen für den Umgang mit „technischen Schulden“ und Anwendungs-Stau gehören Operationen am offenen Herzen der Anwendungs-Pakete oder der Start mehrjähriger kundenspezifischer Entwicklungsprojekte, die die Codebasis noch komplexer machen. Beide Optio­nen hält Rosado für zu langsam, zu teuer und mit hohem Risiko verbunden. Außerdem zwingen sie IT-Verantwortliche dazu, Kompromisse zwischen Kontrolle, Geschwindigkeit und Einfachheit einzugehen. Er will diese Probleme mit sechs neuen Funktionen beseitigen, die auf einer Low-Code-Plattform noch nie verfügbar waren:

  1. Moderne Microservices-Architektur plus Impact-Analyse sorgen für stabile „Builds“, selbst bei sehr großen App-Portfolios. Das erspart Stunden bei der Behebung von Problemen mit komplexen Apps und großen Systemen. Eine eingehende Analyse ganzer Systeme vor der Veröffentlichung liefert Vorwarnungen, damit die Builds ohne Fehler sind. Die Teams werden agiler; schnell und skalierbar erstellen und ändern sie wiederverwendbare Dienste und Anwendungen.
  2. „Out-of-the-Box“-Monitoring liefert Echtzeit-Einblicke in große Portfolios miteinander verbundener Apps und Services. Das heißt: Die Entwickler können quasi „den Puls eines gesamten App-Portfolios“ ­messen und potenzielle Problemzonen identifizieren, bevor diese sich auf den Zustand angrenzender Systeme auswirken – und zwar einschließlich externer Legacy-Systeme.
  3. Teamfunktionen für „Continuous Delivery“ helfen bei der Verwaltung der Arbeitsergebnisse selbst von mehreren hundert Entwicklern, die auf derselben Plattform arbeiten – mithilfe eines Berechtigungsmodells, das sich auf alle Apps und Dienste erstreckt und festlegt, wer Services erstellen und verwalten sowie wer diese nutzen kann. Teams, die parallel arbeiten, können sich auf Basis der resultierenden „Bereitstellungsströme“ für jeden Geschäftsbereich strukturieren.
  4. Containerunterstützung standardisiert den Betrieb und verbessert die Portabilität. Apps und Services werden für diverse Container-as-a-Service- und Plattform-as-a-Service-Anbieter generiert – einschließlich Amazon ECS, Azure Container Service, Pivot PAS und lokaler Docker-Container.
  5. Ein neues User-Interface-Framework ohne spezielle Designressourcen sorgt für die Bereitstellung von Apps mit konsistenten, modernen Benutzeroberflächen. Das neue UI-Framework erleichtert die Bereitstellung skalierbarer Bedienoberflächen über mehrere Bereitstellungsströme hinweg und gewährleistet die Konsistenz von Marke und „User Experience“.
  6. Neue Sicherheitsfunktionen schützen ganze App-Portfolios von der Entwicklung bis zur Bereitstellung und Betrieb. Automatische Risikobewertungen, differenzierte Zugriffs­kontrollen und Aktivitätsüberwachung ergänzen die manuellen Prozesse und sorgen für die Transparenz und Sorgfalt, die für große Anwendungsportfolios zwingend notwendig ist.

Bildquelle: Taras Shypka/Unsplash

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